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Margaretenschule: Eltern wollen keine Untermieter

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Margaretenschule: Eltern wollen keine Untermieter

Die Eltern an der Margaretenschule sind sauer. Grund ist eine Vorlage aus dem Amt für Schule und Sport zur vorübergehenden Unterbringung von angehenden Abiturienten aus der Jenaplanschule für ein Jahr.

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Die Eltern an der Margaretenschule sind sauer. Grund ist eine Vorlage aus dem Amt für Schule und Sport zur vorübergehenden Unterbringung von angehenden Abiturienten aus der Jenaplanschule für ein Jahr. Die Eltern befürchten schlechtere Bedingungen für ihre Kinder und kritisieren, nicht informiert worden zu sein. Der Ortsbeirat Kröpeliner-Tor-Vorstadt hatte eigens eine Sondersitzung anberaumt und stellte sich hinter die Väter und Mütter. Die Bürgerschaft stimmte gestern allerdings für die Vorlage der Verwaltung.

Ab dem kommenden Schuljahr soll an der Jenaplanschule die Abiturstufe eingeführt werden, doch das Gebäude in der Lindenstraße reicht dafür nicht aus. Bis ein Erweiterungsbau steht, vergehen Jahre, ein freies Gebäude am Wasserturm kann erst 2017 genutzt werden. Deshalb sollen für ein Jahr Räume in der Margaretenschule genutzt werden, erläuterte Martin Meyer, Leiter des städtischen Schulamts.

Das stößt am Margaretenplatz auf wenig Gegenliebe.

Sorgen bereitet den Eltern vor allem, dass sich Erst- bis Viertklässler plötzlich Jugendlichen gegenübersehen. Jenaplan-Schulleiter Martin Plant wies in der Bürgerschaft aber daraufhin, dass seine Schüler dieses von Anfang an gewohnt seien. „Ich halte das für keine gute Idee. Wir wollen das nicht“, sagte dagegen Sabine Alex am Tag zuvor im Ortsbeirat. Sie habe sich bewusst für eine reine Grundschule entschieden, erklärte sie. So auch Robert Hein. „Wir wurden nicht gefragt“, kritisierte er. Schulleiterin Ramona Beckmann erklärte, dass für den Hort des Instituts Leben und Lernen Räume verloren gehen, dass Klassenzimmer auch für die Nachmittagsbetreuung genutzt werden müssten. Auch das lehnen die Eltern ab. Der Antrag des Ortsbeirats, die Abiturstufe der Jenaplanschule erst 2017 zu starten, fiel in der Bürgerschaft durch. Schulsenator Steffen Bockhahn (Linke) warnte, dass dann Konzept erledigt gewesen wäre.

OZ

Von tn

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