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Mediation zu Mastanlage beginnt

Broderstorf Mediation zu Mastanlage beginnt

Heute beginnt die Mediation zwischen der Gemeinde Broderstorf und dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft um Umwelt Mittleres Mecklenburg in Schwerin.

Broderstorf. Heute beginnt die Mediation zwischen der Gemeinde Broderstorf und dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft um Umwelt Mittleres Mecklenburg in Schwerin. Dabei geht es um die Zuwegung zu einer geplanten Hähnchenmastanlage im Broderstorfer Ortsteil Fienstorf. Diese Anlage will Landwirt Jan Hinrich Kühl. Der Plan wird von einer Bürgerinitiative in Fienstorf abgelehnt.

Über das Güteverfahren informierte Bürgermeister Hanns Lange während der Gemeindevertretersitzung am Mittwoch die Kommunalpolitiker und die Gäste. Lange wird gemeinsam mit einer Vertreterin der Amtsverwaltung und dem Anwalt der Gemeinde zum Schweriner Verwaltungsgericht reisen. „Wir haben unsere Überlegungen getroffen“, sagte Lange. Man wolle den Vorschlag unterbreiten, dass Landwirt Kühl nach Absprache an der Reparatur von Straßenschäden durch den Verkehr zu seinem Betrieb beteiligt werde. „Das soll auch für den Fall gelten, dass der landwirtschaftliche Betrieb verkauft wird“, erläuterte Lange weiter. In Betracht zu ziehen seien dabei auch, dass der Fienstorfer Landwirt weitere Getreidesilos bauen wolle. Dadurch würden die Straßen weiter belastet. Zu der Mediation kommt es nun, um einen Rechtsstreit zu vermeiden. Zwischen der Gemeinde Broderstorf und dem Staatlichen Amt gibt es einen Streit um die Belastung der Straßen, die angeblich entsteht, wenn die Anlage mit ihren 180000 Mastplätzen fertiggestellt ist. Das Staatliche Amt hatte seine Zustimmung zum Bau bereits erteilt, die Gemeinde hatte eine Klage erwogen, sich dann aber zur Mediation entschlossen.

msc

OZ

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