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Mehr Platz für Bücher im Dachstuhl

STÄBELOW Mehr Platz für Bücher im Dachstuhl

Der Obergeschoss des Gemeindehauses soll für Bibliothek und Heimatstube umgebaut werden

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Bürgermeister Hans-Werner Bull zeigt den Dachboden im Gemeindehaus. Noch dient diese Fläche als Abstellraum.

Quelle: Mathias Otto

Stäbelow. Diese Nachricht dürfte vor allem die Ehrenamtlichen der Bibliothek freuen. Sie sollen künftig mehr Platz für ihre Bücher bekommen. Auch die Heimatstube, ein kleiner Raum im Gemeindehaus, soll sich vergrößern. Ein Wunsch, den die Gemeinde Stäbelow schon lange hegt. Jetzt soll das Vorhaben umgesetzt werden. Dafür wird der Dachboden im Gemeindehaus umgebaut und saniert. Die Kommunalpolitiker wollen einen Planer beauftragen.

Die Biblio- thek ist voll. Zu viele Bücher haben sich in der vergangenen Zeit angesammelt.“Hans-Werner Bull, Bürgermeister

„Die Bibliothek ist voll. Zu viele Bücher haben sich in der vergangenen Zeit angesammelt“, so Bürgermeister Hans-Werner Bull. Nur wenige Quadratmeter groß ist der Raum im Gemeindehaus. Platz in den Bücherregalen gibt es nicht mehr viel. Ein Teil der Bücher liegt deshalb noch verpackt in Kartons auf dem Fußboden. „Diesen Zustand wollen wir ändern. Deshalb überlegen wir schon seit Längerem, wo in der Gemeinde ein geeigneter Platz ist“, sagt er.

Für Monika Bösener vom Vorstand des Heimatvereins kommt diese Meldung wie gerufen. Der Wunsch nach einem größeren Raum besteht bei ihr schon lange. „Wir sind dankbar, dass wir schon viele Bücherspenden bekommen haben. Nur wissen wir nicht mehr mehr, wohin damit. Noch nicht einmal zusätzliche Regale können wir in dem kleinen Raum aufstellen“, berichtet sie.

Neben der Bibliothek befindet sich ein noch kleinerer Raum — die Heimatstube. Hier sind unter anderem Haushaltsgeräte aus vergangener Zeit ausgestellt. „Hier passen keine 20 Kinder rein. Wir würden aber gern mit Schulen und Kindergärten zusammenarbeiten und mal ganze Klassen durch die Stube führen. Das geht aber nur in einem angemessenen Raum“, sagt sie.

Der wurde jetzt gefunden. Der Dachboden im Gemeindehaus steht leer und dient aktuell als Lagerraum. Früher, als dieses Haus noch eine Schule war, fand auf dem Dachboden der Sportunterricht statt, erinnert sich Hans-Werner Bull. Ein Kletterseil, das vom obersten Balken baumelt, erinnert noch an diese Zeit. Es müsse noch viel gemacht werden, etwa die Statik überprüfen oder die Balken-Konstruktion, meint er. Ein Planer soll sich in den kommenden Wochen damit beschäftigen. Darüber wollen die Gemeindevertreter am kommenden Mittwoch auf ihrer nächsten Sitzung beraten.

Mit dem Umbau will die Gemeinde allerdings noch warten. Der Mehrgenerationensportplatz hat in diesem Jahr oberste Priorität. Noch in diesem Jahr soll auf den ehemaligen Lagerflächen des Bauhofes unter anderem ein Platz Fußball, Volleyball und Basketball entstehen sowie eine neue Bouleanlage. Auch hierfür soll ein Planer beauftragt werden.

Im kommenden Jahr sollen dann die Arbeiten auf dem Dachboden des Gemeindehauses beginnen. Monika Bösener hat schon viele Ideen, die sie umsetzen möchte: „Wir würden gern unseren Einwohnern regelmäßig Buchlesungen und andere kulturelle Veranstaltungen anbieten. Dies wäre dann möglich.“ Auch, dass die Bibliothek künftig mehr Gäste haben wird, ist sie sich sicher. Denn geplant ist auch der Einbau eines Fahrstuhls. „Wir wollen im Haus einen behindertengerechten Zugang zum Obergeschoss schaffen“, meint Hans-Werner Bull. Bisher gelangen Besucher ausschließlich über eine schmale Treppe in die Räumlichkeiten des Heimatvereins und der Bibliothek. „Ich kenne viele Leute im Ort, die sich gern mal unsere Räume ansehen möchten, die sich aber nicht die vielen Treppenstufen zutrauen“, sagt sie.

Priorität hat Mehrgenerationensportplatz

Bevor das Gemeindehaus saniert und umgebaut werden kann, soll noch in diesem Jahr das Projekt „Mehrgenerationenspielplatz“ beginnen.

Auf dem Bolz- und Bouleplatz sowie den ehemaligen Lagerflächen des Bauhofes soll er entstehen. Es soll dort ein Mehrzweckspielfeld aus wasserundurchlässigem Kunststoffbelag für Volleyball, Fußball und Basketball errichtet werden.

Die vorhandene Skaterbahn soll aufgebaut und die Bouleanlage neu gestaltet werden. Außerdem sollen künftig Bewegungsstationen für Senioren und Kinder zur Verfügung stehen. Für dieses Projekt will die Gemeinde einen Planer beauftragen.

Von Mathias Otto

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