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Mehr Schäden: Sanierung der Petribrücke wird teurer

Stadtmitte Mehr Schäden: Sanierung der Petribrücke wird teurer

Rund 300 000 Euro sind für das denkmalgeschützte Bauwerk zusätzlich nötig / Ausmaß erst bei den Bauarbeiten entdeckt

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Die Sanierung der Petribrücke wird 300 000 Euro teurer als von der Stadt eingeplant.

Quelle: Mathias Otto

Stadtmitte. Das war so nicht vorherzusehen, heißt es aus dem Rathaus: Die Sanierung der Petribrücke kostet die Stadt rund 300000 Euro mehr als geplant, weil zusätzliche Schäden entdeckt wurden. Rund 1,1 Millionen Euro sollten ursprünglich ausgegeben werden, um den von Fußgängern und Radfahrern genutzten Teil des denkmalgeschützten Bauwerks zu sanieren.

Seit März ist dieser Teil der Brücke für den Verkehr gesperrt, Radfahrer und Fußgänger müssen seitdem die Warnow südlich der Straßenbahngleise queren. Dabei müssen Räder über die Brücke geschoben werden. Zu Beginn der Bauarbeiten wurden zunächst der Belag und Klappenkellerdecke demontiert sowie sämtliche Stahlbauteile von einem schadhaften Korrosionsschutz befreit. „Erst im Anschluss war eine intensive und detaillierte Begutachtung von bis dato verdeckten Bauteilen möglich“, heißt es in einer Vorlage der Verwaltung für die Bürgerschaft. Dabei wurde festgestellt, dass einige Bereiche zum Teil erheblich stärker geschädigt seien als zuvor sichtbar war.

Das sei vor Baubeginn nicht zu entdecken gewesen, da die Brücke bis zum Frühjahr von Fußgängern und Radfahrern genutzt wurde. „Eine Teildemontage von Bauteilen nur für Inspektionszwecke hätte zu einer noch länger andauernden Vollsperrung geführt und war aus diesem Grund nicht möglich und unverhältnismäßig.“ Bei der Planung der Sanierung wurde zwar eine finanzielle Reserve für mögliche höhere Schäden einkalkuliert, diese reiche angesichts des Zustands einzelner Brückenteile jedoch nicht für die komplette Instandsetzung aus.

Die zusätzlichen 300000 Euro stehen zur Verfügung, weil an anderen Stellen bei Baumaßnamen die Kosten geringer ausfallen. Über die Mehrausgabe berät in dieser Woche der Finanzausschuss, die Entscheidung fällt dann der Hauptausschuss. Bislang ging der städtische Baubereich davon aus, dass die Arbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen sind. Ob sich die Fertigstellung durch die neu entdeckten Schäden verzögert, war gestern aus dem Rathaus nicht zu erfahren.

tn

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