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Mehr Unfälle und mehr Tote auf der Straße

GÜSTROW Mehr Unfälle und mehr Tote auf der Straße

Fünf Prozent mehr Verkehrsunfälle im Landkreis Rostock und mehr Tote auf den Straßen des Landkreises – die Verkehrsunfallstatistik der Polizei mit Zahlen des vergangenen ...

Güstrow. Fünf Prozent mehr Verkehrsunfälle im Landkreis Rostock und mehr Tote auf den Straßen des Landkreises – die Verkehrsunfallstatistik der Polizei mit Zahlen des vergangenen Jahres ist ernüchternd: 6957 Verkehrsunfälle, rund 300 mehr als im Vergleich zu 2014. Die Zahl der Menschen, die dabei tödlich verunglückt sind, stieg von zwölf auf 20 an, 929 Unfallopfer wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht, 159 unter ihnen waren schwer verletzt.

„Jeder kann etwas tun, um einen Verkehrsunfall zu vermeiden“, sagt Carsten Hofmann, amtierender Leiter der Polizeiinspektion Güstrow. „In vielen Fällen hätte eine defensivere Fahrweise genügt, um einfach auf der Fahrbahn zu bleiben, anstatt in den Straßengraben, gegen einen Baum oder gar in den Gegenverkehr zu geraten.“ Vielen wären dadurch persönliches Leid und finanzieller Schaden erspart geblieben, so Hofmann.

Wie schon in den vergangenen Jahren sind laut Statistik unangepasste Geschwindigkeit, Überholfehler und das Nichtbeachten der Vorfahrt die häufigsten Ursachen für Unfälle – besonders schlimm wird es, wenn sie in Kombination auftreten. So wie am 26. Juli 2015, als die Fahrerin eines Kleinwagens auf der A 20 bei Tessin einen sich von hinten mit hoher Geschwindigkeit nähernden Audi beim Wechsel in die linke Spur übersah. Die Folge: Zwei Menschen starben, einer der Fahrzeuginsassen wurde schwer, drei weitere leicht verletzt.

Auch Unfälle unter Fahrradfahrern können tödlich enden, heißt es in der Mitteilung der Polizei weiter. Besonders dann, wenn Radler keinen schützenden Helm tragen. 701 Verkehrsunfälle sind durch Fahrer zwischen 18 bis 25 Jahren, 366 von Autofahrern ab 75 Jahren verursacht worden. Das entspreche zehn beziehungsweise 5,3 Prozent am Gesamtunfallaufkommen. Die Polizei nahm im vergangenen Jahr 711 Anzeigen zu Ordnungswidrigkeiten wegen falschen Überholens auf, 38160 wurden aufgrund von Geschwindigkeitsübertretungen eingeleitet. 6055 Männer und Frauen wurden ohne angelegten Sicherheitsgurt angetroffen, 417 saßen unter Alkoholeinfluss am Steuer.

Die Zahl der Wildunfälle im Landkreis Rostock lag bei 1994. Das entspricht einem Anteil von 28,7 Prozent am Gesamtunfallaufkommen. In 1197 Fällen entfernten sich Beteiligte unerlaubt vom Unfallort.

OZ

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