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Mehr als 700 Tiere sterben bei Wildunfällen

BAD DOBERAN Mehr als 700 Tiere sterben bei Wildunfällen

Im Landkreis Rostock sind 2015 bis zu 200 Sauen und 500 Rehe durch Unfälle auf der Straße ums Leben gekommen.

Bad Doberan. Im Landkreis Rostock sind 2015 bis zu 200 Sauen und 500 Rehe durch Unfälle auf der Straße ums Leben gekommen. Das teilt Gerhard Kusch mit, Vorsitzender des Landesjagdverbandes Rostock und Hansestadt Rostock. „Hinzu kommen Füchse, Marder und Dachse.“ Der Schaden liege etwa bei 50000 Euro — berechnet an den Preisen für Wildbret.

Laut Kusch steigt die Gefahr von Wildunfällen in den kommenden Wochen. „Beim Rehwild beginnt nun die Zeit der Revierkämpfe. Die Böcke jagen sich gegenseitig und laufen blind über die Straße“, so Kusch. Auch beginne die Paarungszeit bei Dachsen und Marderhunden. Außerdem würden sich jetzt junge männliche Schweine von der Herde absondern und in Grüppchen von zwei bis drei Tieren umherziehen.

Landesjagdverband und Polizei raten: Bei einem Wildunfall die Polizei rufen, die für die Versicherung eine Wildschadensbegrenzung-Bescheinigung ausstellt und dem zuständigen Jäger Bescheid gibt. „Auf keinen Fall sollte man ein totes Tier in den Kofferraum laden“, sagt Polizeisprecher Gert Frahm. Das könne zu einer Anzeige wegen Jagdwilderei führen.

Von kas

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