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Mieter in Sorge: Wiro verkauft Hunderte Wohnungen

Rostock Mieter in Sorge: Wiro verkauft Hunderte Wohnungen

Allein in diesem Jahr will das kommunale Unternehmen rund 150 Wohnungen abtreten. Betroffene Mieter sind verunsichert. Kümmert sich der neue Eigentümer? Müssen sie ausziehen? Der Mieterverein Rostock kann zumindest etwas beruhigen.

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Adelhaid (82) und Edgar Zimmermann (81) befürchten Schlimmes: Ihre Wohnung soll verkauft werden. Nun haben sie Angst, dass sich der neue Eigentümer nicht um ihre Wohung kümmert.

Quelle: Philip Schülermann

Rostock. Das kommunale Wohnungsunternehmen Wiro möchte in Rostock rund 150 Wohnungen verkaufen. Die Mieter sind verunsichert. Gegen den Verkauf haben die Rentner Adelhaid und Edgar Zimmermann Widerspruch eingelegt und hoffen, dass die Wiro vielleicht eine Ausnahme macht – angesichts des Alters und der Situation des Paares.

149 Wohnungen habe die Wiro im vergangenen Jahr verkauft. „In diesem Jahr erwarten wir Verkäufe in ähnlichem Umfang“, sagt Wiro-Sprecher Carsten Klehn. Der Grund dafür liegt in den frühen Neunzigern: Damals hat die Wiro (genauer das damalige Tochterunternehmen Rogewo) 4000 Wohnungen in der Stadt zu Eigentumswohnungen gemacht. „Die meisten dieser Wohnungen haben längst neue Eigentümer“, sagt Klehn. Wohnungen, die noch nicht verkauft wurden, sollen es werden – so auch die der Zimmermanns. Insgesamt hat die Wiro rund 36 000 Wohnungen im Bestand. Kann die Wiro Ausnahmen machen? „Nein, das ist nicht möglich“, sagt Klehn knapp.

Philip Schülermann

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