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Migranten stellen Standesbeamte vor neue Herausforderungen

Rostock Migranten stellen Standesbeamte vor neue Herausforderungen

Mehr als 330 Standesbeamte aus ganz Deutschland beraten in Rostock-Warnemünde auch über den Umgang mit dem internationalen Privatrecht.

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Mit einem Schild wird auf ein Standesamt hingewiesen. Die hohe Zahl von Migranten prägt seit wenigen Jahren die Arbeit von Standesbeamten.

Quelle: Arno Burgi

Rostock. In Rostock treffen sich am Freitag mehr als 330 Standesbeamte zum 4. Deutschen Standesbeamtentag. Einer der Schwerpunkte ist der Umgang mit Migranten, die das deutsche Rechtssystem vor schwierige Aufgaben stellen. Ein großes Problem für die Standesbeamten sei es beispielsweise, für Menschen ohne Papiere ein Personenstandsregister einzurichten. Denn nach geltendem Recht müsse jede einzelne dort eingetragene Information überprüfbar sein.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit dem internationalen Privatrecht. Viele im Ausland übliche Dinge seien mit deutschem Recht nicht vereinbar. Das gelte beispielsweise auch bei Scheidungen, sagte die Tübinger Juristin Claudia Mayer. In manchen europäischen Ländern sei das Scheidungsrecht liberalisiert, die Auflösung der Ehe werde auch ohne Gericht erlaubt. Dann stellt sich die Frage, unter welchen Voraussetzungen eine im Ausland vorgenommene Scheidung hier anerkannt werden kann.

dpa/mv

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