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Millionen für Großmotoren-Forschung

Rostock Millionen für Großmotoren-Forschung

Bundesregierung fördert Projekt an der Uni mit 2,4 Millionen Euro

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Die Projektpartner Prof. Egon Hassel (v. l.) und Dr. Jürgen Nocke diskutieren mit Prof. Bert Buchholz und Dr. Christian Fink am Großmotorenprüfstand. Sitzend Doktorand Björn Henke. FOTO: THOMAS RAHR

Rostock. Weltweit gibt es nur sehr wenige Universitäten, die im Bereich Schiffsdieselmotoren und maritime Kraftstoffe nach Lösungen für den sogenannten Dual-Fuel-Betrieb mit Erdgas suchen. Die Universität Rostock spielt mit Prof. Bert Buchholz, Lehrstuhl für Kolbenmaschinen und Verbrennungsmotoren (LKV), und Prof. Egon Hassel, Chef des Lehrstuhls für Technische Thermodynamik (LTT), hier in der ersten Liga mit. Und mit der Bewilligung des Forschungsverbundprojektes „LEDF-Konzepte 2“ fördert nun auch das Bundeswirtschaftsministerium diese Lehrstühle mit 2,4 Millionen Euro.

Schwerpunkt des vier Jahre laufenden Projektes ist es, einen effizienten und emissionsarmen Motorbetrieb mit ein und derselben Motorenkonfiguration zu ermöglichen. Konkret werden verschiedene Möglichkeiten an einem Ein-Zylinder-Forschungsmotor für Schiffe untersucht, die umweltschonende Energiewandlung sowohl flüssiger als auch gasförmiger Brennstoffe in einem Motor steht dabei im Fokus. Und dieser Versuchsmotor steht an der Uni Rostock.

Daher hat die Uni auch die Federführung in dem Projekt. Direkte Projektpartner sind das Forschungszentrum für Verbrennungsmotoren und Thermodynamik Rostock GmbH (FVTR) sowie der Großmotorenhersteller Caterpillar Motoren GmbH & Co. KG.

Seit dem 1. Oktober erforscht Bert Buchholz an der Rostocker Uni die Entwicklung großer Motoren. Mit der Übernahme des Lehrstuhls von seinem Vorgänger Prof. Horst Harndorf ist Buchholz am Ziel seiner Träume angekommen. „Es steht für uns Forscher die Aufgabe, die CO 2-Emissionen bei Motoren nachhaltig zu senken“, sagt Buchholz. „Der Lehrstuhl ist so aufgestellt, dass daran an allen Fronten geforscht wird.“

Bis 2050 will die Bundesregierung die CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 80 bis 95 Prozent senken. Buchholz weiß um die Herausforderung: „Wir müssen Motoren effizienter machen. Aber es müssen auch CO2-ärmere und CO2-neutrale Kraftstoffe entwickelt werden.“

Laut Buchholz bedeutet das für die Rostocker Großmotoren-Forschung, dass es technische Innovationen am Motor geben muss. Er sieht bei Großmotoren Nachholbedarf für neue Technologien, die zur Senkung der Schadstoffe führen. Der Einsatz von Erdgas als Kraftstoff für Gasmotoren scheine eine Lösung zu sein. Wolfgang Thiel

OZ

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