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Modellbaufreunde zeigen schnelle Flitzer im Mini-Format

Groß Klein Modellbaufreunde zeigen schnelle Flitzer im Mini-Format

Die Mitglieder vom Verein Modellbau Nordland haben ihr Sommerfest gefeiert / Bis Tempo 140 können ihre Boote über das Wasser fahren

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Vereinsvorsitzender Marcus Möller (42) zeigt eine kleine Auswahl der Mini-Boote.

Groß Klein. Originalgetreue Nachbauten alter Kutter, Speedboote, Quadrocopter, Autos: Die Mitglieder vom Rostocker Verein Modellbau Nordland haben zu ihrem Sommerfest sämtliche fernsteuerbaren Modelle präsentiert. Außerdem nutzten sie die Gelegenheit, um Nachwuchs zu locken. Aber auch, um für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung zu werben.

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Die Mitglieder vom Verein Modellbau Nordland haben ihr Sommerfest gefeiert / Bis Tempo 140 können ihre Boote über das Wasser fahren

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Seit 2015 neue Räume

Aus dem ursprünglichen Verein Modellsport Nordland ist vor mehr als zwölf Jahren der Verein Modellbau Nordland entstanden.

Im Fischereihafen hatte der Verein lange Zeit seine Räume. Im September sind die Mitglieder in die Willi-Däubler-Straße umgezogen.

12 Mitglieder sind derzeit im Rostocker Modellbau-Verein aktiv, darunter vier Jugendliche.

„Die elektrischen Speedboote können bis zu 60 Kilometer pro Stunde schnell werden“, so der Vorstandsvorsitzende Marcus Möller (42). Die Boote, mit denen Mitglieder zu Wettbewerben fahren und die mit Verbrennungsmotoren ausgestattet sind, sollen sogar schon mal mit Tempo 140 gemessen worden sein. „Im August werde ich selbst zur Weltmeisterschaft in Holland antreten. Ich werde mit meinem Modell in der größten Klasse vertreten sein, in der zwölf Leute gleichzeitig teilnehmen“, sagt er.

In solchen Momenten ist Vorsicht angesagt. „Denn immerhin stecken pro Boot fast ein Jahr Arbeitszeit und bis zu 1500 Euro Materialkosten drin“, meint Ralf Looks. Der 42-Jährige fährt mit seinem grünen Modellboot im Juli zur Europameisterschaft nach Polen.

Wer einmal mit dem Modellbau angefangen hat, gibt dieses Hobby so schnell nicht aus der Hand, ist sich der Vorsitzende sicher. „Ich kann beispielsweise den ganzen Sonnabend an der Drehbank stehen.

Das ist für mich Entspannung“, erklärt Marcus Möller. Lange Zeit hatten die Mitglieder im Fischereihafen ihre Werkstatt, seit vergangenem Jahr werkeln sie in Groß Klein, in der Willi-Döbler- Straße.

„Von der Fräse über Bohrmaschine, Drehbank und Bundsäge ist hier alles vorhanden. Vier bis fünf Leute können gleichzeitig an ihren Modellen basteln“, berichtet Klaus Schümann (73). Was noch fehlt, sind weitere Mitglieder, momentan sind zwölf aktiv.

Ist ein Modell fertig, folgt der Test auf dem Wasser. Entweder gehen die Mitglieder zu einem nahe gelegenen Schöpfwerk oder fahren auch zum Schwanenteich nach Reutershagen. Besonders hier hagelte es vor knapp vier Wochen heftige Kritik. Die Speedboote hätten die Schwäne verängstigt. Besorgte Passanten informierten anschließend die Tierrettung der Feuerwehr. „Wir sind selbst Tierfreunde und achten immer darauf, dass die Schwäne nicht gestört werden. Grundsätzlich halten wir respektvoll Abstand zu allen Tieren auf dem Gewässer“, wehrt sich Rüdiger Jopp (48) gegen die Anfeindungen. Schon seit DDR-Zeiten werde dort trainiert. An den Wochenenden und zu Ruhezeiten seien die Modellbaufreunde dort nicht aktiv, wie Rüdiger Jopp mitteilt. „Wir sind im Sommer maximal alle zwei Wochen dort und dann auch nur für ein oder zwei Stunden“, sagt er. Er hofft künftig auf mehr Akzeptanz aus der Bevölkerung.

Mathias Otto

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