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Möbel Wikinger in Schutow will kräftig wachsen

Schutow Möbel Wikinger in Schutow will kräftig wachsen

Änderung des Bebauungsplans könnte Ausbau im Gewerbegebiet ermöglichen

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Bisher ist Möbel Wikinger im Gewerbegebiet Schutow mit 3000 Quadratmetern relativ klein.

Quelle: Foto: Jens Wagner

Schutow. Das Möbelhaus Wikinger in Schutow plant schon lange eine Erweiterung. Jetzt legte Geschäftsführer Claus Ruhe Madsen erstmals konkrete Zahlen vor: Die Verkaufsfläche soll auf das Fünffache anwachsen – von etwa 3000 auf rund 15000 Quadratmeter. Die Investitionssumme läge in zweistelliger Millionenhöhe. Den Weg für diese und weitere Erweiterungen im Gewerbegebiet will Oberbürgermeister Roland Methling (UfR) mit einer Änderung des Bebauungsplanes frei machen. Insgesamt könnten 24000 Quadratmeter Verkaufsflächen dazukommen.

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Änderung des Bebauungsplans könnte Ausbau im Gewerbegebiet ermöglichen

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Einkaufen am Rande der Hansestadt

Die Verkaufsfläche aller Händler im Gewerbegebiet Schutow beträgt derzeit 46000 Quadratmeter. Mit der jetzt angestoßenen Änderung des Bebauungsplans könnten 24000 quadratmeter in Neu- oder Anbauten hinzukommen. Alleine die Hälfte davon würde die Erweiterung des Möbelhauses Wikinger in Anspruch nehmen.

„Unter den neuen Marktgegebenheiten müssen wir wachsen, um eine Überlebenschance zu haben“, sagte Madsen mit Blick auf die geplanten Neuansiedlungen von Möbel Kraft und einem Sconto-Möbeldiscounter.

„Wir brauchen ein bisschen mehr Luft.“ Wikinger soll nach Westen und Süden bis zur Messestraße ausgedehnt werden. Auf dieser Fläche steht bislang ein Bildungsinstitut mit elf Mietern. Diese könnten auch in dem geplanten neuen Komplex unterkommen, sollte Interesse bestehen, betonte Madsen.

Mit der größeren Fläche soll auch das Sortiment wachsen: „Es wird eine große Fachabteilung für Baby-Artikel und auch für Polstermöbel und Küchen geben“, kündigt Madsen an. Dazu sollen Wohnmobile an deutsche und skandinavische Kunden verkauft und vermietet werden. „Nach vorsichtiger Schätzung werden die Investitionskosten bei etwa 20 Millionen Euro liegen“, so der Geschäftsführer.

Voraussetzung für die Umsetzung der Pläne ist eine Änderung des Bebauungsplanes. Die entsprechende Beschlussvorlage hat Oberbürgermeister Methling in dieser Woche veröffentlicht. Sie wird zunächst Mitte März vom Ortsbeirat Evershagen beraten, ginge dann durch die Ausschüsse und käme Anfang April in die Bürgerschaft. Sie sieht vor, die bisherige Gesamtverkaufsfläche in Schutow von jetzt 46

000 Quadratmetern um mindestens 24000 zu erweitern. Die Erweiterungen sollen durch Anbauten sowie teilweise auch durch Neubauten realisiert werden. Zudem soll geprüft werden, ob sich noch weitere Händler neu ansiedeln können. Erweiterungen planen dem Vernehmen nach auch der Bike Market und der Möbeldiscounter Poco.

Um das Gewerbegebiet attraktiver zu machen, soll auch die jetzt sehr unübersichtliche Straßenführung verbessert und das teils stark heruntergekommene Areal auf Vordermann gebracht werden. Zudem soll das Gewerbegebiet um 1,3 Hektar nach Norden erweitert werden, um einen dort ansässigen Gebrauchtwagenhandel einzubeziehen und so dessen baurechtlichen Status zu klären.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) begrüßt das Vorhaben: „Das wäre ein wichtiges Signal an die bestehenden Unternehmen, dass sie sich an dieser Stelle weiterentwickeln können“ sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Peter Volkmann. „Funktional und städtebaulich hat das Gebiet erhebliche Defizite. Wenn die Fläche nun geordneter und optisch ansprechender gestaltet wird, werden die Händler davon profitieren und das Gewerbegebiet attraktiver für neue Ansiedlungen.“

Wichtig sei auch der Passus in der Beschlussvorlage, wonach es in Schutow weiterhin „Flächen mit nicht innenstadtrelevanten Sortimenten“ geben soll, die den Händlern in der City keine unfaire Konkurrenz machen.

Axel Büssem

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