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Motorradtage im Stadthafen: Mitfahren, gucken, genießen

Rostock Motorradtage im Stadthafen: Mitfahren, gucken, genießen

An der Kaikante haben sich am Wochenende etliche Modelle in der Sonne glänzend aufgereiht / Frisches vom Grill, geführte Touren und auch Vierrädriges

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Bei Suzuki hat Ronny Martens für sich sein Idealmodell gefunden. Der Rostocker braust sich gern nach der Arbeit den Kopf frei. Fotos (4): Claudia Tupeit

Rostock. Für manche ist es mehr die Optik, für andere machen’s die Geräusche aus, aber in einem Punkt sich alle einig: Das Fahrgefühl ist unbeschreiblich schön. Klar, die Rede ist von Motorrädern, der Freiheit auf zwei (oder drei) Reifen. Von denen hat es am Wochenende im Stadthafen bei den 2. Rostocker Motorradtagen so einige zu bestaunen gegeben.

OZ-Bild

An der Kaikante haben sich am Wochenende etliche Modelle in der Sonne glänzend aufgereiht / Frisches vom Grill, geführte Touren und auch Vierrädriges

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Bei einer Suzuki bleibt Ronny Martens stehen. Der 46-Jährige, bestens ausgestattet in Motorradkluft, steht auf Touren in der Heimat. Warum sonst wohin, wenn es vor der Haustür so schön sei. „Ich bin auf Rügen und Usedom unterwegs“, sagt der Rostocker. Und rund um die Hansestadt nach der Arbeit. „Feierabendtouren“, nennt er solche Fahrten nach Dienstschluss. „Bei denen kann ich mir den Kopf frei blasen.“ Er fährt ebenfalls eine Suzuki Bandit, die sei einfach sein Modell.

Neben Gernot Mey, der in Rostock Martens’ Lieblingsmaschinen vertreibt, hat auch Harley Davidson etliche Motorräder in petto, die Abenteuerlustige bei einer geführten Ausfahrt genutzt haben. Beide Unternehmen kooperieren als Gastgeber der PS-lastigen Veranstaltung.

Erstmals als Aussteller ist Markus Wunder mit seinen „Mighty Wheelerz“ am Start. Auf seinen Quads nimmt man meist zu zweit Platz „und kann sie mit einem Pkw-Führerschein fahren“, sagt der 38-Jährige.

Nur solle niemand vergessen, dass die Vierrädrigen ordentlich Dampf haben. „Deshalb lassen wir Anfänger auch nicht gleich losbrausen.“ Die Motorradtage seien „eine gute Nummer“, weil er so sein Zielpublikum auf jeden Fall habe.

Etwas versonnen schaut sich Hans-Henning Herzog einige Modelle an. Er sei früher zu DDR-Zeiten sehr viel auf dem Motorrad unterwegs gewesen. Und welches hat er unterm Hintern gehabt? „Eine BK 350 von MZ mit zwei Zylindern“, erzählt er mit noch immer schwärmendem Unterton. Doch mit 71 Jahren setze er sich nicht mehr an den Lenker. „Bei dem Verkehr heutzutage...“ Breitschlagen ließe er sich aber, sollte er einfach nur Beifahrer sein. „So ganz verliert man ja nie das Interesse am Motorradfahren“, gibt Herzog zu.

Extra aus Jagelin bei Anklam ist Gernot Pielniok angebraust auf seiner Harley Breakout mit 76 Pferdestärken. Allerdings ganz gemächlich. „Ich fahre selten schnell, dazu sind Harleys auch gar nicht gemacht“, findet der 57-Jährige. Das seien Maschinen zum „Cruisen“. Und das macht er am liebsten in heimischen Gefilden. Ideales Wetter dafür? „Wenig Wind, etwas Sonne, aber nicht zu heiß.“ Da hat er es am Wochenende ja gut getroffen. Arbeit und Hobby vereint Carsten Loll, Chef vom Carlo 615. Er grillt mit seinem Team an Geräten, die ähnlich opulent aussehen wie die Hauptattraktionen. Dann outet er sich als begeisterter Harley-Fahrer, „gern mit meinem Sohn nach Warnemünde zum Eisessen oder hoch zum Darß“, benennt er seine Routen. Wer mit Knirpsen zum Gucken gekommen ist, hat sie bei den Spaßmachern abgeben können. Auf der Bühne hat es Live-Musik gegeben, davor auf den Bänken angeregtes Debattieren über Kurvenlage, neuestes Zubehör und tolle Strecken.

Als Neuling ist die Tschechin Gynrisova Pavlina die Motorradmeile entlanggeschlendert. Sie ist mit einer Gruppe von Schülern derzeit zu Gast in Mecklenburg und möchte „irgendwann einmal“ eine eigene Maschine fahren.

Claudia Tupeit

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