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Nach Fahrplanänderungen: RSAG lenkt ein

Rostock Nach Fahrplanänderungen: RSAG lenkt ein

Kunden und Eltern von Schulkindern aus Markgrafenheide und Hinrichshagen klagten über schlechte Anschlüsse, nachdem die RSAG ihre Fahrpläne geändert hatte.

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Änderungen in Fahrplänen sorgten für Unmut in Markgrafenheide und Hohe Düne. Nun bessert die RSAG nach.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) ist auf ihre Kunden an der Küste zugegangen und ändert ihre Fahrpläne zum 6. März so, dass Schüler wieder guten Anschluss haben. Damit reagiert das Straßenbahnunternehmen auf Kritik von Eltern aus Markgrafenheide und Hinrichshagen. Am Mittwoch stellt die RSAG ihre neuen Pläne in der Ortsbeiratssitzung vor.

Nachdem die Rostocker Straßenbahn AG Anfang des Jahres ihren Fahrplan geändert hatte, tat sich Ärger auf. Der Grund der Fahrgäste aus Markgrafenheide, Hinrichshagen und Hohe Düne: Anschlüsse zwischen Buslinien und der Fähre nach Warnemünde funktionieren nicht mehr richtig (die OZ berichtete). Schüler kommen viel zu früh oder zu spät zum Unterricht an der Grundschule Heinrich Heine oder der Ecolea. Auch in Richtung Südosten fehlt es an Anschluss. Dort müssen Kinder, die in Rövershagen das Gymnasium besuchen, lange Wartezeiten beim Umsteigen in Kauf nehmen. An der Warnowfähre verpassen sich zusätzlich Busse und Fähren knapp, anderenorts fahren nun weniger Busse.

An drei Stellen, zu denen es Kritik aus den Stadtteilen gab, hat das Verkehrsunternehmen gearbeitet – und schließlich nachbessern können. Die RSAG hat die Abfahrzeiten der Busse an der Warnowfähre nun so getaktet, dass diese erst losfahren, wenn die Fähre da ist. Zweitens verkürzen sich die Wartezeiten der Rövershäger Gymnasiasten nach Schulschluss, wenn sie von der Rebus-Linie in den RSAG-Bus steigen wollen. Auch an einem dritten Problem hat die RSAG gearbeitet: Bus und Fähre sind nun so aufeinander abgestimmt, dass die Kinder um 7.30 Uhr in Warnemünde ankommen – genug Zeit, um zum Unterricht zu kommen.

Philip Schülermann

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