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Nach Kritik: Migrationsamt stellt mehr Personal ein

Stadtmitte Nach Kritik: Migrationsamt stellt mehr Personal ein

Vier neue Mitarbeiter seit September / Weitere folgen

Stadtmitte. Nachdem das Migrationsamt wegen Personalmangels in die Kritik geraten war, ist nun die Anzahl der Mitarbeiter aufgestockt worden. Das teilt Stadtsprecher Ulrich Kunze mit. „Seit Mitte September haben vier neue Mitarbeiter im Migrationsamt angefangen. Am 1. November wird eine neue Mitarbeiterin den Dienst aufnehmen. Fünf offene Stellen sind vorhanden. Das Besetzungsverfahren läuft“, so Kunze. Anfang September hätten sich lediglich zwölf Menschen um die Anträge der rund 900 Asylbewerber Rostocks gekümmert. „Oberstes Ziel“, so Kunze, sei nun, die Bearbeitungszeiten deutlich zu senken.

„Wir erkennen größere Fortschritte“, sagt die Vorsitzende des Personalausschusses Sybille Bachmann (Rostocker Bund) zufrieden. Monatlich werde das Thema und dessen aktueller Stand dem Ausschuss vorgelegt. „Im Rahmen der Möglichkeiten werden unsere Forderungen umgesetzt, jetzt gucken wir, ob es wirklich klappt.“

Denn bis zu 600 Personen würden pro Sprechtag in das Amt drängen. Dabei kam es bereits zu Übergriffen auf Mitarbeiter – bis vor eineinhalb Monaten sogar die Polizei anrücken musste. Umso wichtiger seien die Fortschritte zum Thema Sicherheit. „Es soll ein Sicherheitsdienst beauftragt worden sein“, erzählt die Ausschussvorsitzende Bachmann. „Der Wachdienst unterstützt sehr effektiv und sorgt für ein ,geordnetes’ Warten“, bestätigt Stadtsprecher Kunze.

Beim Personalausschuss am Dienstag war auch davon die Rede, das Zutrittsmanagement beim Amt zu verändern. „In manchen Kulturkreisen scheint ein Antrag nur bearbeitet zu werden, wenn man jeden Tag zum Amt geht“, erzählt Bachmann. Mit der neuen Herangehensweise solle den Menschen klargemacht werden, wer wirklich beim Amt vorstellig werden müsse.

jh

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