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Warnemünde Nachwuchs für Steuer-Dschungel

Für 133 Absolventen sind Soll und Haben seit gestern kein Problem mehr

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Elisabeth Regelin (28) gehört zu den besten Steuerfachangestellten im Land. Ihr gutes Zeugnis verdankt sie auch der Unterstützung ihres Schatzes, David Reppien.

Quelle: Claudia Tupeit

Warnemünde. Von der brotlosen Kunst zu etwas Handfestem: Elisabeth Regelin hat Zahlen, Paragrafen und Unmengen von Büchern studiert, um für ihre Abschlussprüfung zu lernen. Dabei hat die 28-Jährige doch eigentlich schon einen Uni-Abschluss. „Aber irgendwie wusste ich, dass ich damit nichts werden kann.“ Nun ist sie Steuerfachangestellte – eine der besten Absolventen. Gestern ist ihr Lerneifer belohnt worden: Im Kurhaus in Warnemünde hat sie mit 132 Mitbüfflern ihr Zeugnis bekommen. „Mit 90 erreichten Punkten“, wie Holger Stein, Präsident der Steuerberaterkammer Mecklenburg-Vorpommern, im Festsaal erwähnt.

Regelin hat sich spätestens ab Ostern vom sozialen Leben verabschiedet, wie sie sagt. Aber nicht nur vor ihren Ausbildern an der Berufsschule und den Kollegen ihres Ausbildungsbetriebes, der Treurat aus Rostock, hat sie glänzen wollen, sondern auch vor ihrem Schatz David Reppien, dem sie für die Kraft der vergangenen Monate gedankt hat.

In eine ausschließlich rosige Zukunft entlässt Uwe Olschewski, Vorsteher des Finanzamts in Ribnitz-Damgarten, die neuen aber nicht. In seiner Rede hat er auf die aktuelle Situation in der Verwaltung aufmerksam gemacht und die Personalsparpolitik der Regierung angeprangert. Gleichzeitig hat er dafür plädiert, dass die nun praxisfertigen Steuerfachangestellten vertrauensvoll und kompetent mit den Ämtern zusammenarbeiten sollen.

So wie Elisabeth Regelin haben sich viele ihrer Mitschüler erst nach einer Erstausbildung für Soll und Haben entschieden, um Rostockern bei der Steuerlast unter die Arme greifen zu können. Holger Stein weist darauf hin, dass von 73 Umschülern 61 ihre Prüfung bestanden haben. „Angesichts hoher Doppelbelastungen ist das anzuerkennen.“

Claudia Tupeit

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