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Stadtmitte Nächste Runde im Dauerstreit um den Stadthafen

Bauausschuss will erst Machbarkeitsstudie sehen, bevor Rahmenplan Thema ist

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Die Holzhalbinsel wird bereits bebaut. Hier geht es noch um den Uferbereich, der für den gesamten Stadthafen gestaltet werden soll. FOTO: MANFRED SANDER

Stadtmitte. . Der Bau- und Planungsausschuss wollte eigentlich die Beschlussvorlage für den Rahmenplan Stadthafen prüfen, um ihr dann zuzustimmen oder nicht. Doch dazu ist es gar nicht erst gekommen. Sie flog mit Schwung von der Tagesordnung.

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Bauausschuss will erst Machbarkeitsstudie sehen, bevor Rahmenplan Thema ist

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Was mir fehlt, ist die Einbindung in ein städtebauliches Leitbild.Helge Bothur (Linke)

Mitglied im Bauausschuss

Areal an der Warnow soll Fördergebiet werden

Es ist schade, dass wir den Rahmenplan nicht diskutiert haben.Frank Giesen (CDU) Vorsitzender Bauausschuss

Damit folgten die Mitglieder mehrheitlich dem Antrag von Helge Bothur (Linke). „Was mir beim Rahmenplan fehlt, ist die Einbindung in ein städtebauliches Leitbild,“ so Bothur. „Wie soll die Stadt in 20 bis 30 Jahren aussehen, wie sieht es in der Innenstadt und im Iga-Park aus, was wird aus dem Rostocker Oval, was ist eigentlich genau ein maritim-touristisches Zentrum?“, fragte er in die Runde.

Diese Fragen seien durchaus berechtigt und müssen auch geklärt werden, antwortete Patrick Schmidt vom Amt für Stadtplanung. Gerade die Wechselwirkung von Iga-Park und Stadthafen mit der angestrebten Maritimen Meile müsse geprüft werden, so Schmidt. Darum werde ja parallel eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, was dort überhaupt theoretisch möglich sei. Rahmenplan und Machbarkeitsstudie sollen letztendlich helfen zu entscheiden, was konkret realisiert werden kann, so Patrick Schmidt.

So gehe das nicht, argumentierte Bothur. Erst müsse man doch wissen, was überhaupt machbar sei, dann könne man dazu den Rahmen festlegen.

Der Bauausschuss folgte dem Bothur-Antrag und vertagte das Thema. Wobei der Ausschuss-Vorsitzende Frank Giesen (CDU) darauf verwies, dass die Bürgerschaft sich trotzdem mit der Beschlussvorlage beschäftigen werde. „Schade ist“, so Giesen, „dass dies nun ohne das Votum des Bauausschusses geschehen wird.“ Die Bürgerschaft trifft sich am 7. Dezember und muss dann über die Beschlussvorlage entscheiden.

Bereits im Vorfeld der Diskussion hatte der Leiter der Stadtplanung dafür geworben, trotz des erbitterten Standort-Streites um das Traditionsschiff (Iga-Park oder Stadthafen) dem Stadthafen die Chance zur Weiterentwicklung nicht zu verbauen. Es sei, so Müller, im Rahmenplan nur von einem maritimen Erlebniszentrum die Rede und nicht von einem Schiff. Es müsse also kein Widerspruch sein, den Stadthafen auch ohne Entscheidung zum Traditionsschiff beleben zu wollen.

Erklärtes Ziel der Stadt ist es, die Entwicklung des Stadthafens unabhängig zu anstehenden Planungen voranzutreiben. Ein Großteil der Holzhalbinsel wird nicht mehr Bestandteil des Rahmenplans sein, da die Fläche bereits bebaut wird. Da jedoch weiterhin eine einheitliche Freiflächengestaltung für den gesamten Uferbereich beabsichtigt ist, verbleiben die Flächen der Silohalbinsel sowie die Uferkante der Holzhalbinsel trotz der Bebauungspläne im Geltungsbereich der Rahmenplanfortschreibung.

Im ersten Quartal 2017 soll es eine öffentliche Veranstaltung zum Rahmenplan geben.

Die Hansestadt prüft, ob der Stadthafen als Fördergebiet festgelegt werden kann. Gelingt es, können Maßnahmen zur Entwicklung als Maritime Meile in die Prioritätenliste aufgenommen werden, da dann Fördermittel zur Verfügung stehen. Als erster Schritt sollen Bestandteile des Konzeptes zur Maritimen Meile realisiert werden. Genannt sind im Rahmenplan Freiflächengestaltung, Stadtmöblierung und Müllentsorgung sowie der öffentliche Parkraum.

Thomas Sternberg

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