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Neptun aus Sand bringt Mutter und Sohn den Heimsieg

Graal-Müritz Neptun aus Sand bringt Mutter und Sohn den Heimsieg

16 Teams starteten beim Sandburgenwettbewerb in Graal-Müritz / Ostseeheilbad freut sich über 80 Prozent Auslastung am Himmelfahrtswochenende

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Graal-Müritz. Originell umgesetzt, der Neptun, der das Wappen von Graal-Müritz verschluckt, lobt Bernd Kuntze, Chef der Tourismus und Kur GmbH (Tuk). Die Jury war sich einig, dass die Graal-Müritzer Doreen Didlaukat und ihr Sohn Yannick den Sieg verdient hatten. In vielen mecklenburgischen Ostseebädern begann die touristische Saison am Sonnabend mit einem Sandburgenwettbewerb.

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16 Teams starteten beim Sandburgenwettbewerb in Graal-Müritz / Ostseeheilbad freut sich über 80 Prozent Auslastung am Himmelfahrtswochenende

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„Besser geht es nicht“, sagt Bernd Kuntze mit Blick auf den strahlenden Sonnenschein und den vollen Strand. 16 Teams gingen in Graal-Müritz an den Start. Einheimische konkurrierten mit Gästen. „Als wir mit dem Motto ,Augen zu und durch‘ anfingen, wussten wir noch gar nicht, was wir machen wollten“, verrät Doreen Didlaukat. Andere hatten sich Tage vorher Gedanken gemacht.

Das „ASB-Bürgerteam“ baute eine Wanne in ihre Sandburg. Die symbolisierte den Streit um die Badewanne für 30000 Euro, die Graal-Müritz beinahe den Status als Ostseeheilbad gekostet hätte, erläutert Fridtjof Behrens. Die Tuk-Auszubildenden Annemarie Fleischer, Charline Völkel und Tobias Hahn gestalteten Turnschuhe aus Sand , um so schon mal Werbung für den „Dünenläufer“ zu machen. Im Oktober startet das erste große Laufereignis in und um Graal-Müritz herum. Der ASB-Landesverband schuf als Titelverteidiger eine Sitzecke. „Das soll unser Motto Zeit für Menschlichkeit symbolisieren“, sagt Wera Schmidt.

Der kleine Henrik hatte sich zum 5. Geburtstag eine große Geburtstagsfete gewünscht, berichtet Vater Henri Stachelhaus. Die festlich geschmückte Kaffeetafel bekam das Geburtstagskind dann auch — aus Sand. Das Team — alle Graal-Müritzer, von denen viele inzwischen woanders leben — legte sich mächtig ins Zeug. Vor allem die „großen Jungs“ waren mit Begeisterung bei der Sache. „Das meiste haben die Kinder gemacht und wir nur noch den Feinschliff“, sagt Henri Stachelhaus mit einem Augenzwinkern.

Tourismuschef Bernd Kuntze freute sich über die vielen kreativen Ideen, die die Jury bewerten musste. Familie Zimmermann nutzte einen Tagesausflug, um die vier Tore ihrer Heimatstadt Neubrandenburg in den Sand zu zaubern. Ein großes Team, das sich in der Mutter-Kind-Klinik zusammenfand, gestaltete gleich mehrere Tiere, und der Graal-Müritzer Nachwuchs der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft baute ein Rettungsboot.

Bernd Kuntze strahlte nicht nur wegen des gelungenen Sandburgenwettbewerbs. Das Sonnen-Wochenende mit Brückentag habe dem Ostseeheilbad zum Saisonstart eine Auslastung der Gästebetten von gut 80 Prozent und zahlreiche Tagesausflügler beschert, berichtet der Tuk-Geschäftsführer. Über Pfingsten rechnet Bernd Kuntze am nächsten Wochenende dann wieder mit ähnlichen Zahlen.

• Bildergalerie unter www.ostsee-zeitung.de

Von Thomas Niebuhr

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