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Nervenkitzel: Wenn der Puls bis 200 fliegt

Stadtmitte Nervenkitzel: Wenn der Puls bis 200 fliegt

OZ-Reporter Mathias Otto testet die Fahrgeschäfte am Stadthafen

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Mit Tempo 120 „fliegen“ OZ-Reporter sowie die Rummelgäste Jessica und Anja auf die Flaniermeile zu.

Stadtmitte. Ohne Bewegung ist es fast unmöglich, einen Puls von 200 zu erreichen. Auf der Sail hingegen reicht schon ein Fahrgeschäft aus, um das Blut in den Adern zum Kochen zu bringen. Ich wage den Selbsttest und nehme in den Fahrgeschäften am Stadthafen Platz.

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OZ-Reporter Mathias Otto testet die Fahrgeschäfte am Stadthafen

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Ein Duft von Zuckerwatte, kandierten Äpfeln und gebrannten Mandeln liegt in der Luft. Dazu laute Musik aus den Boxen und eine Stimme, die verrät, wo ich bin: Mittendrin im Mini-Freizeitpark. „Jetzt geht’s los, los, los“, hallt es aus den Boxen vom Breakdancer „High-Speed- Flipper“ (vier Euro).

Gleich nach dieser Ansage ist die Scheibe auch schon in Bewegung, auch die Gondeln drehen sich. Aber der erste Adrenalin-Schub kommt erst, als sich die Scheibe nach einigen Runden fast bis in die Vertikale neigt. Lautes Geschreie um mich herum. „Vorbei mit vorwärts, jetzt geht’s rückwärts – und tschüss, tschüss, tschüss“, kündigt die Stimme am Mikro den Höhepunkt an.

Danach zum „Musikladen“ (drei Euro) – ein echter Rummel-Klassiker. Ich sitze im Wagen und genieße die herrliche Berg- und Talfahrt im Kreis mit Bauchkribbel-Garantie. Auch in der „Soundmachine“ (vier Euro) weiß ich nach wenigen Sekunden nicht mehr, wo oben und unten ist. So funktioniert Rummel, so macht Rummel Spaß. Doch gleich gegenüber lacht mich ein noch viel größeres Fahrgeschäft an. „The Beast“( fünf Euro) mit sogar zwei Auswahlmöglichkeiten: eine familienfreundliche Schaukeltour oder eine 360-Grad-Fahrt. Die Entscheidung ist einfach und schnell gefallen: Ich möchte die Hanse Sail verkehrtherum sehen. Der Bügel ist umgelegt, der Gurt rastet ein. „Jetzt geht’s nach oben, oben, oben“, ertönt wieder eine Stimme aus den Boxen. Wir pendeln hin und her. „So, und jetzt über Kopf.“

Doch plötzlich: das Fahrgeschäft bleibt stehen. Blut steigt in den Kopf. Nur die Gondeln drehen sich. „Voooolle Pulle, jetzt geht’s ab“. Noch fünf, sechs Überschläge und das „Beast“ pendelt aus.

Fahrspaß pur.

Doch es geht noch schneller, noch höher. Der „V-Maxx“ (sieben Euro) leuchtet mit bunten Lichtern schon von weitem. Bei Rummel-Freunden ist er auch bekannt unter Propeller oder „Booster“. In 55 Metern Höhe sitze ich neben Jessica und Anja. Um von hier die Aussicht zu genießen, bleiben uns nur wenige Sekunden Zeit. Mit Tempo 120 rasen wir auf die Flaniermeile zu. Und die Gondel dreht sich.

Plötzlich gehts mit rasantem Tempo in Richtung Kanonsberg. Der Wind drückt und treibt allen im „V-Maxx“ Tränen in die Augen.

Der Puls liegt gefühlt bei 200. Zum Runterkommen noch eine Runde mit dem Kettenkarussell „Volare“ (drei Euro). Denn ich muss nach diesem Fahrspaß auf der Hanse Sail allmählich aufpassen, dass sich mein Magen nicht schneller dreht als das Riesenrad.

Marktmeile

Hanse-Sail-Besucher können mit fast 60 Fahrgeschäften fahren, darunter Kinderkarussells, Breakdancer, Kettenkarussell, Autoscooter und Riesenrad. Hinzu kommen Los- und Schießbuden sowie Greifautomaten.

Insgesamt gibt es 500 Stände. Und eine Marktmeile mit vielen Attraktionen. Auf dem Polnischen Markt gibt es etwa Typisches aus dem Nachbarland. Und das diesjährige Partnerland Estland lädt auf dem Markt im Bereich des Museumshafens zum Probieren ein. Außerdem gibt es einen Brandenburg-Markt mit landestypischem Essen und einen Blick in das „Leben der Hansezeit“.

Mathias Otto

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