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Neue Spielplätze mit Erholungseffekt

GRAAL-MÜRITZ Neue Spielplätze mit Erholungseffekt

Das Mutter-Kind-Therapiezentrum ist für die medizinische Arbeit in der warmen Jahreszeit gerüstet

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Einem zerbrochenen Wrack sind die Spielgeräte nachempfunden. Sie bieten viele Entdeckungsmöglichkeiten.

Graal-Müritz. 19 Jahre war der Spielplatz der Mutter-Kind-Klinik des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in der Kurstraße in Graal-Müritz alt. Nun ist diese Anlage und der zweite Spielplatz der Klinik an der Strandstraße erneuert worden. Insgesamt 150000 Euro hat dieses Projekt gekostet. 100000 Euro kamen aus Fördermitteln, 50000 bezahlte der ASB aus der eigenen Kasse. Und das besondere Extra kam am Donnerstag von Falko Brendel, dem Leiter der Fielmann-Niederlassung in Lütten Klein, insgesamt hatte das Unternehmen 900 Bäume und Pflanzen für die neuen Spielplätze spendiert.

 

OZ-Bild

Der neue Spielplatz hat schon bei den Kinder der Klinik viele Stammgäste gefunden.

Quelle: Fotos: Michael Schißler

Beim Spielplatz entschied auch das pädagogische Konzept.“Alexander Schrader,

Projektbegleiter

„Die Arbeiten haben wir schnell erledigen können“, sagt Daniel Hoff, Landesgeschäftsführer des ASB-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Erst im März 2014 habe man die EU-Fördermittel beantragt.

Dazu habe man auch gleichzeitig ein Konzept eingereicht. „Wir wollen mit dem Spielplatz erreichen, dass sich die Kinder bewegen und dabei die Natur einbeziehen“, sagt Alexander Schrader, der als Projektbegleiter mit von der Partie war. Um dem Spielplatz genau diese Attraktivität zu geben, wurde Spielplatzbauer Paul David Ronnecker beauftragt. Er schuf für den Standort Kurstraße ein Schiffswrack als Spielplatz. Dort finden viele Kinder aller Alterstufen ihre Spielmöglichkeiten und können immer wieder etwas Neues entdecken. In der Klinik an der Strandstraße setzte der Gestalter vor allem auf viele Bäume, auf die die Kinder klettern können. „Dort gibt es auch Wasserläufe mit einer Pumpe“, erläutert Ronnecker, die von Fielmann gespendeten Pflanzen hätten sich dort gut als Ergänzung geeignet.

Für die warme Jahreszeit, in der mehr draußen gespielt wird, ist das Mutter-Kind-Therapie-Zentrum in Graal-Müritz nun bestens gerüstet. Das freut sowohl die Klinikleiterin Martina Scheler als auch Wera Schmidt, die für das Kundenmanagement zuständig ist, denn ihre beiden Häuser sind ganzjährig ausgelastet. „Wir sind die einzigen Mutter-Kind-Kurkliniken des Arbeiter-Samariterbundes in der Bundesrepublik Deutschland“, merkt dazu Martina Scheler an. In der Einrichtung werden „Erwachsene mit psychosomatischen Erkrankungen, mit Hautproblemen, Verspannungen und Rückenbeschwerden betreut“, sagt die Klinikleiterin. Bei den Kinder gehe es vorwiegend um Verzögerungen in der normalen Entwicklung. „Unser Ziel ist es aber auch, die Mutter-Vater- Kind-Beziehung während der Aufenthalte bei uns zu stärken“, erläutert Martina Scheler weiter.

„Wir sind also in der Vorsorge tätig“, sagt die Leiterin. Dazu gehöre es auch, den Patienten das Wissen an die Hand zu geben, wie sie ihren Alltag zu Hause so gestalten können, dass es sich positiv für sie auswirke. „Beispielsweise lernen die Patienten bei uns kochen, aber auch wie sie gesund einkaufen können und welche Rückenübungen sie machen sollten“. Gut wirke sich dabei der Austausch in der Gruppe aus, „die Patienten lernen voneinander“.

Zentrum der Hilfe

Der Arbeiter-Samariter-Bund hat im Jahr 1997 die Mutter-Kind-Klinik an der Kurstraße gebaut. Es nennt sich Heidesanatorium. Im 2003 kam der zweite Standort an der Strandstraße hinzu, diese Einrichtung heißt Meeresbrise. In jedem Haus finden 50 Familien Platz. Betreut werden sie von insgesamt 70 spezialisierten Mitarbeitern der Kliniken. Darunter sind Sozialpädagogen, Psychologen, Ärzte, Krankenschwestern und verschiedene Therapeuten. Für die unterschiedlichen Angebote stehen Sport- und Gruppenräume und eine Lehrküche zur Verfügung.

Von Michael Schißler

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