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Neue Wohnungen: Gewerkschaft sieht noch Luft nach oben

Stadtmitte Neue Wohnungen: Gewerkschaft sieht noch Luft nach oben

12,7 Millionen Euro sollen in Neubauten investiert werden / Doch oft stecke nicht hinter jedem Bauantrag auch eine ernsthafte Bauabsicht

Stadtmitte. Für 114 Wohnungen gab es im ersten Quartal dieses Jahres in Rostock eine Baugenehmigung. Die Bauherren und Investoren gaben dabei an, in den Bau von Wohnhäusern knapp 12,7 Millionen Euro investieren zu wollen. Das teilt die Industriegewerkschaft (IG) Bau Mecklenburg mit. Die Bau-Gewerkschaft beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Doch die IG Bau warnt vor „zu großen Neubau-Fantasien“: „Nicht hinter jedem Bauantrag, der einen Stempel bekommt, steckt auch eine ernsthafte Bauabsicht. Oft werden Baugenehmigungen nur eingeholt, um damit den Wert des Baulands zu heben – um also die Grundstückspreise nach oben zu jubeln“, sagt Manfred Scharon. Der Bezirkschef der IG Bau Mecklenburg sieht beim Wohnungsneubau in Rostock „noch Luft nach oben“. Insbesondere auch beim altersgerechten Umbau vorhandener Wohnungen bestehe noch „ein enormer Nachholbedarf“. Seniorengerechte Wohnungen seien nach wie vor Mangelware.

Auch bei der energetischen Gebäudesanierung gebe es noch eine Menge zu tun. Scharon appellierte an Haus- und Wohnungseigentümer in Rostock, hierbei die Förderprogramme der Förderbank KfW intensiver zu nutzen.

Insgesamt sind, so die IG Bau, im vergangenen Jahr in Rostock 618 Wohnungen neu gebaut worden – darunter 288 Eigentumswohnungen. „Der Wohnungsneubau ist die beste Mietpreisbremse. Jede Wohnung, die neu entsteht, zählt im System von Wohnungsangebot und Mieternachfrage“, sagt Manfred Scharon. Der Wohnungsbau werde auch im Bundestagswahlkampf im kommenden Jahr eine zentrale Rolle spielen, so der Bezirkschef.

OZ

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