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Neuer Standort, manikürte Krallen: Die Greifen sind zurück

Stadtmitte Neuer Standort, manikürte Krallen: Die Greifen sind zurück

Ausgestreckte Krallen, erhobenes Haupt: Das Rostocker Wappentier soll Stärke und Macht symbolisieren, Wehrhaftigkeit und Selbstbewusstsein der Hansestadt.

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Künstler Ené Slawow richtet seine Greif-Skulpturen am Steintor aus.

Quelle: Ove Arscholl

Stadtmitte. Ausgestreckte Krallen, erhobenes Haupt: Das Rostocker Wappentier soll Stärke und Macht symbolisieren, Wehrhaftigkeit und Selbstbewusstsein der Hansestadt. Und wie genau das aussieht – davon können sich Besucher und Einheimische nun vor dem Steintor selbst ein Bild machen. Die Hansestadt hat dort gestern zwei mächtige Greife aufstellen lassen.

Die mythische Tiergestalt gilt seit dem Mittelalter als das Symbol Rostocks. Die beiden Bronzeskulpturen, die der Künstler Ené Slawow geschaffen hat, sollten eigentlich bereits im vergangenen Jahr dauerhaft vor dem Steintor aufgestellt werden. Doch es gab Kritik – nicht zuletzt auch von Bürgern. Unter anderem waren die scharfen Krallen ein Problem: Eltern hatten sich beklagt, dass diese zu scharf und für Kleinkinder gefährlich seien. Die Stadt reagierte, die Greifen verschwanden erst mal wieder im Depot.

„Die Krallen hat der Künstler aus Sicherheitsgründen in der Zwischenzeit gestutzt“, sagt Stadtsprecher Ulrich Kunze. „Die Greifen hatten eine Maniküre.“ Und: Die beiden mächtigen Figuren – jeweils mehr als 200 Kilogramm schwer und 1,20 Meter hoch – stehen nun auf schweren Sockeln. Allein für die hat die Stadt rund 7000 Euro ausgegeben. „Unsere Stadt bereitet sich mit dieser wirkungsvollen Inszenierung ihres Wappentieres auf ihren 800. Geburtstag im Jahr 2018 vor“, erklärt Michaela Selling, die Leiterin des städtischen Kulturamtes. Der Standort am Steintor sei auf Wunsch vieler Bürger hin gewählt worden, sagt Selling. Noch mehr Rostocker hätten sich die Greifen am Barocksaal gewünscht. Doch dort sei das Aufstellen nicht möglich gewesen. Als Gründe führt die Stadtverwaltung das „rege Markttreiben“ und die „Barrierefreiheit“ an. Die Figuren von Künstler Slawow wurden der Stadt gestiftet. Die Kosten haben das Hotel Radisson Blu Rostock und Unternehmer Karl Matthes übernommen.

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