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Neuer Supermarkt öffnet im Spätsommer

Hansaviertel Neuer Supermarkt öffnet im Spätsommer

In der Seidelstraße zieht Cap ein und folgt damit Edeka / Auch Café und Lottostand in Planung

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Der ehemalige Supermarkt in der Voßstraße, Ecke Seidelstraße, steht seit Monaten leer.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Hansaviertel. Das Hansaviertel bekommt einen neuen Supermarkt. Ein Jahr, nachdem der Edeka den Betrieb an der Seidelstraße aufgegeben hat, zieht das Integrationsunternehmen Cap in das leerstehende Eck-Gebäude ein.

Die Marktkette Cap

100 Cap-Märkte gibt es in Deutschland bereits. In der Hansestadt hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart drei Filialen: in der Bonhoefferstraße, An der Oberkante und in der Herweghstraße.

Das Konzept sieht neben der Beschäftigung von Menschen mit Handicap auch Lieferdienst und begleiteten Einkauf vor. Außerdem sind in den Läden Präsentkörbe erhältlich.

„Wir sind so eine Art Franchise-Unternehmen“, sagt Bernd Tolander, Geschäftsführer des Betreibers Integra in Güstrow. „Wir gehen jetzt in die heiße Phase der Planung. Einen Eröffnungstermin kann ich noch nicht nennen“, so Tolander, der sei aber ungefähr im Spätsommer.

Das Angebot des Supermarktes soll sich nicht gravierend vom Edeka unterscheiden – Cap kooperiert mit der Handelskette, verfolge aber ganz andere Ziele, erklärte der Geschäftsführer in der vergangenen Ortsbeiratssitzung im Hansaviertel. Edeka wolle natürlich Gewinne erzielen. „Wir wollen Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap schaffen.“ Stehe am Ende eine schwarze Null, sei das schon schön, erklärte Tolander. Ulrich Grotkopp (Linke) sagt: „Das kann man nur begrüßen. Ich will da gern einkaufen gehen.“ Als Edeka schloss, waren viele Anwohner verärgert (die OZ berichtete).

Etwa 14 Leute sollen in dem neuen Supermarkt künftig beschäftigt werden. 40 Prozent derer haben ein Handicap. Am Erfolg des neuen Marktes zweifelt Bernd Tolander nicht, zumal es in der Thierfelder Straße kein Einkaufszentrum geben werde. Diese Pläne sind vom Tisch, und man habe die Entscheidung noch abgewartet. Wird der Markt denn subventioniert, damit er rentabel ist?“, fragte Matthias Witte (CDU). Nein, antwortete Tolander. Er gehe davon aus, dass der Cap-Markt Umsätze wie der Edeka machen werde – und das sei ausreichend. „Anspruch ist nicht der große Gewinn.“ In dem neuen Markt soll es auch ein Café geben. Außerdem sei ein Lottostand in Planung. „Wir sind in der Verhandlung.“ Eine Fleischtheke wie früher im Edeka werde es aber nicht geben, sagt Tolander.

phs

Infos zum Konzept im Internet unter:

www.cap-markt.de

OZ

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