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Neues Gerät zur Brustkrebs-Erkennung in der Unimedizin

Hansaviertel Neues Gerät zur Brustkrebs-Erkennung in der Unimedizin

Sogenannte Tomosynthese stellt Brust in Schichten dar / Quote für die Entdeckung von Tumoren erhöht sich

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Harald Jeguschke und Radiologiechef Karlheinz Hauenstein(re.) erklären Gewebeentnahmen an einem Stück Putenbrust.

Quelle: Unimedizin Rostock

Hansaviertel. Die Universitätsmedizin Rostock hat am Mittwoch ein hochmodernes Gerät eingeweiht, mit dem Brusttumore bei Frauen besser erkannt werden können. Bei der herkömmlichen Mammografie werden Bilder der eingespannten Brust einer Patientin in zwei Ebenen dargestellt. Das neue Gerät nimmt bei der sogenannten Tomosynthese die Brust aus 15 Winkeln auf. Es berechnet dann millimeterdünne Schichten, sodass sie in vielen Scheiben dargestellt werden kann. So ist eine wesentlich präzisere Diagnostik möglich.

OZ-Bild

Sogenannte Tomosynthese stellt Brust in Schichten dar / Quote für die Entdeckung von Tumoren erhöht sich

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„Wir suchen die Scheibe heraus, in der wir das Areal mit einem möglichen Tumor am besten erkennen, und können besser Biopsien vornehmen“, sagt Radiologie-Chef Karlheinz Hauenstein. „Dafür gehen wir mit einer Kanüle gezielt auf die verdächtige Ebene und gewinnen eine Gewebeprobe.“ Die Quote für eine sichere Krebserkennung erhöht sich.

Nach dem Schweriner Helios-Klinikum ist die Unimedizin das zweite Krankenhaus in MV, das diese Diagnostik anbietet. Das Gerät kommt zur Abklärung bei einem unklaren Befund und beim Mammografie- Screening zum Einsatz, das für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren als Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung regelmäßig stattfindet.

Dass das Tomosynthese-Gerät die Treffsicherheit zum Auffinden von Tumoren steigert, legt eine noch laufende Studie in Skandinavien nahe. Die bisherigen Ergebnisse seien vielversprechend, sagt Hauenstein. Das neue Gerät helfe künftig dabei, schon kleinste Veränderungen zu entdecken und zu deuten, die bisher für die Mediziner unsichtbar waren.

OZ

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