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Neues Leben für alten Baumarkt: Ansturm auf den Modepark

Sievershagen Neues Leben für alten Baumarkt: Ansturm auf den Modepark

Familienunternehmen öffnet 37. Filiale in Sievershagen am Ostsee-Park / Kunden finden auf 6000 Quadratmetern die neuesten Trends verschiedener Modemarken

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Großer Andrang: Die Kassen waren voll am Tag der Eröffnung des Modehauses.

Quelle: Ove Arscholl

Sievershagen. Kleidung statt Schrauben: Rund 60 Menschen warteten gestern gespannt vor den Türen des ehemaligen Baumarkts auf dem Gelände des Ostsee-Parks. Grund war die Eröffnung der 37. Filiale des Familienunternehmens Röther. Auf 6000 Quadratmetern finden Kunden nun die neuesten Trends verschiedener Modemarken.

„Die Ladenfläche ist größer als die eines Fußballfeldes“, sagt Geschäftsführer Röther. Rostock sei für das Unternehmen ein interessanter Markt. „Hier fanden viele Entwicklungen in den vergangenen Jahren statt.“ Der Modepark sei eine weitere. Der Andrang der Kunden war schon am Eröffnungstag groß. „Ich bin positiv überrascht, dass so viele Menschen erschienen sind“, freut sich Filialleiter Patrick Gernetz. „Zu unserem Angebot zählen Damen-, Herren- und Kinderbekleidung sowie Schuhe, Wäsche und Accessoires.“ Dabei liege die Auswahl im mittleren Preissegment und biete markentechnisch eine breite Spanne. „Die Kunden mögen es, alles unter einem Dach zu finden“, so Gernetz. Das schaffe eine entspannte Bummelatmosphäre. Der 32-Jährige ist sehr gespannt auf die kommende Zeit. „Der Modepark hat einen guten Standort.“ Viele Pendler kommen täglich vorbei.

So auch Alexander Busse. Der 32-Jährige kommt aus Bad Doberan und halte häufig am Ostsee-Park. „Mein erster Eindruck ist super.“ Die Auswahl sei vielfältig und es werde eine breite Palette an Marken geboten. „Das finde ich super. Ich komme auf jeden Fall wieder.“ Carolin Reincke und Sabrina Frieser waren ebenfalls nicht das letzte Mal im Modepark. Die Freundinnen sind extra aus Schwaan angereist. „Wir haben durch Bekannte von der Eröffnung erfahren und wollten ein wenig bummeln“, so Carolin Reincke. Schon nach einer kleinen Runde durch die Filiale fanden sie einige schöne Teile.

„Der Modepark besitzt eine großzügige Fläche“, freut sich Marita Weidemann. Die 60-Jährige sitzt im Rollstuhl und hat häufig Probleme mit ihrem Rollstuhl durch enge Ladengänge zu fahren. Die Kröpelinerin wollte ursprünglich mit ihrem Mann zu Ikea. „Beim Vorbeifahren haben wir jedoch die großen Schilder gesehen.“ In Zukunft werde das Ehepaar die beiden Besuche häufiger miteinander kombinieren.

Linda Vergin ist enttäuscht vom Modepark. „Leider haut mich die Auswahl nicht vom Hocker.“ Die 31-Jährige vermisse das Besondere. „Ich wohne in der Innenstadt und vieles, was ich hier sehe, finde ich auch dort.“ Dafür müsse sie nicht extra an den Stadtrand fahren. „Mein Freund und ich shoppen sowieso lieber in größeren Städten wie Berlin.“ Rostock biete ihnen einfach nicht genug Auswahl. Renate Fiedler hatte ebenfalls etwas anderes erwartet. „Ich habe ein paar Sachen für meine Enkelkinder gefunden, aber für mich ist nichts dabei“, berichtet die 75-Jährige. Trotz ihres Alters trage sie gerne peppige Sachen. „Hier ist sehr viel altmodisch.“ Nichtsdestotrotz würde die Rentnerin wieder kommen. „Mein Mann und ich wohnen in Sievershagen.“ Da könne man ruhig mal stöbern.

„Wir betreiben schon seit drei Generation Bekleidungsgeschäfte“, erzählt Michael Röther. Angefangen habe alles mit einem kleinen Laden in Schwäbisch Hall. „Meine Großeltern haben damals auf 40 Quadratmetern Berufsbekleidung vertrieben.“ 1996 wagte die Familie den nächsten Schritt und expandierte. Heute gehören deutschlandweit 37 Standorte zu dem Unternehmen. Drei weitere Geschäfte seien in diesem Jahr noch geplant. „Wir haben uns stets mit der Zeit entwickelt und uns dabei auf dem Markt etabliert“, so Röther.

Von Pauline Rabe

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