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Neues Rostock-Album ist im Druck

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Neues Rostock-Album ist im Druck

Gestern hat die Produktion der ersten 4000 Stück begonnen/Buchpremiere im OZ-Pressehaus am 20. September

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Kurt Weidner (v. l.), Thorsten Czarkowski, Iris Eschmann und Thomas Gallien sehen sich den ersten gedruckten Bogen des neuen Rostock-Albums in der Druckerei Weidner an.

Quelle: Ove Arscholl

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Druckstart für das neue Rostock-Album! Gestern liefen im Beisein von Herausgeber Thorsten Czarkowski, Graphikerin Iris Eschmann und Lektor Thomas Gallien vom Hinstorff Verlag die ersten Bögen durch die Vierfarb-Druckmaschine der Stadtdruckerei Weidner. 15000 Drucke schafft sie maximal pro Stunde.

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Gestern hat die Produktion der ersten 4000 Stück begonnen/Buchpremiere im OZ-Pressehaus am 20. September

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„Bis etwa Donnerstagmittag wird die Maschine brauchen, um insgesamt neun Bögen mit jeweils 16 Seiten beidseitig zu bedrucken“, sagt Inhaber Kurt Weidner. Insgesamt 4000 Stück – so hoch ist die erste Auflage des neuen Rostock-Albums.

Anfang August war das Manuskript abgeschlossen worden, die 144 Seiten hatten sich mit rund 260 Fotos aus den vergangenen 70 Jahren Stadtgeschichte gefüllt. Seit Dezember 2015 hatten Hinstorff-Lektor Thomas Gallien und Herausgeber Thorsten Czarkowski intensiv am zweiten Band gearbeitet. „Wir haben uns dazu alle vorliegenden Bilder noch mal angesehen“, sagt Thomas Gallien, es war eine zeitaufwendige Arbeit. „Es sind jetzt rund 5000 Bilder auf unserer Facebook-Seite“, ergänzt Thorsten Czarkowski. Aus den ausgewählten Bildern wurde eine Kapitelstruktur gebildet. Es folgte ein langwieriger Prozess der Bildanfragen bei den Einsendern, den der Verlag zu bewältigen hatte.

Aus den Bildern der Anfang 2014 gestarteten Facebook-Seite war im Oktober 2014 das erste Rostock-Album entstanden, das in zwei Auflagen gedruckt wurde. 2015 hatte sich der Hinstorff Verlag wegen der großen Resonanz entschieden, ein zweites Rostock-Album herauszubringen. Dabei wurde der Zeitrahmen etwas größer gefasst. Nun sind die letzten 70 Jahre Stadtgeschichte im Blick, gewürzt mit vielen Kommentaren, die von der Facebook-Seite übernommen wurden. Inzwischen hat Rostock-Album bei Facebook mehr als 12500 Fans. „Und jeden Tag kommen immer noch neue hinzu“, so Thorsten Czarkowski.

Weiterhin konnten auch Rostock-Fotos per E-Mail im Hinstorff Verlag übermittelt oder persönlich eingereicht werden.

Die Druckerei Weidner hatte 2014 bereits das erste Rostock-Album hergestellt, 2015 lief dort das ebenfalls im Hinstorff Verlag erschienene Stralsund-Album über die Druckmaschinen. „Das machen wir gern, wir sind schließlich ein regionales Unternehmen“, betont Druckerei-Chef Kurt Weidner. Auch das im Oktober ebenfalls bei Hinstorff erscheinende Leipzig-Album wird übrigens bei Weidner gedruckt.

Jedenfalls war es gestern ein großer Tag für das kleine Team: Hinstorff-Gaphikerin Iris Eschmann und Lektor Thomas Gallien prüften gestern die ersten Bögen, die aus der Druckmaschine kamen. Der gesamte Druckprozess bei Weidner wird von Drucker Helmut Fett überwacht.

Doch die Produktion des neuen Rostock-Albums wird noch etwas dauern: Nach dem Druck müssen die Papierbögen noch einige Tage trocknen, bevor sie gefalzt und dann zur Buchbinderei nach Berlin gebracht werden. Dort dauert es noch einmal etwa zehn Tage, bis die fertigen Bücher wieder auf den Weg nach Rostock gehen können. Dort wird das Buch am 20. September im großen Saal der OSTSEE-ZEITUNG vorgestellt und kann dort dann auch gekauft werden.

Präsentation bei der OZ

Das neue Rostock-Album feiert seine Premiere am 20. September im großen Saal der OSTSEE-ZEITUNG. Herausgeber Thorsten Czarkowski wird über die Entstehung des Buches berichten und die Fragen und Anmerkungen der Besucher beantworten.

Im Januar 2014 startete das Rostock- Album als gemeinsame Aktion von OZ und Hinstorff Verlag. Das Motto: Gemeinsam erinnern. Dazu wurden zunächst Bilder aus den letzten 50 Jahren der Rostocker Geschichte gesammelt – unter anderem auf einer eigenen Facebook-Seite. In der zweiten Ausgabe des Albums geht es chronologisch um Rostock von 1945 bis heute.

Ove Arscholl

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