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Neues Wohngebiet: Die Nachfrage ist groß

Tessin Neues Wohngebiet: Die Nachfrage ist groß

Pläne für Durchfahrtstrasse und Erschließung von Bauland in Tessin wurden auf Einwohnerversammlung vorgestellt

Tessin. Noch ist das Areal „Am Spälbarg“ Spielwiese von Pferden. Doch schon im Herbst könnten hier Häuslebauer mit der Errichtung eines Eigenheims im neuen Tessiner Wohngebiet beginnen. „Der Bedarf ist groß, die ersten 19 Grundstücke sind bereits reserviert“, sagt Bürgermeisterin Susanne Dräger.

 

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Der Bedarf ist groß, erste Grund- stücke sind reserviert. Susanne Dräger Tessiner Bürgermeisterin

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Auf einer Einwohnerversammlung am Dienstagabend wurden die Pläne für das Wohngebiet „Am Spälbarg“ und die neue Verbindungstrasse zwischen Bundesstraße B 110 und Kreisstraße 22 vorgestellt. In die 700 Meter lange neue Straße investiert die Stadt 644000 Euro. „337000 Euro Fördergelder sind zugesagt“, teilt Dräger mit.

Den möglichen Baubeginn für das Straßenprojekt datiert Frank Klinckmann vom Planungsbüro Veaplan auf den 22. bis 25. Mai. Es werde in mehreren Abschnitten von der B 110 kommend gebaut, damit die Anschlüsse zu den bestehenden Wohngebieten gewährleistet werden können.

„Die alte Straße, Betonplatten, Pflastersteine, Borde, das fliegt alles raus“, sagt Klinckmann. Die neue Fahrbahn werde 5,50 Meter breit. Der 2,50 Meter breite Gehweg werde der besseren Sichtbarkeit wegen gelb gepflastert. „Außerdem werden in Abstimmung mit dem Behindertenbeirat im Bereich der Knotenpunkte Nocken- und Rillenplatten verlegt zum besseren Auffinden der Kreuzung“, erklärt der Planer.

Das Ergebnis der Ausschreibung werde am 9. Mai verkündet. „Es wird ein Bauunternehmen sein, das sowohl die Verbindungsstraße, als auch die Erschließung des Wohngebietes im Auftrag der Stadt übernimmt“, sagt Klinckmann. Das bringe viele Synergieeffekte. Aufgrund des Umfangs der Maßnahme rechne er aber nicht mehr in diesem Jahr mit der Fertigstellung der Verbindungsstraße.

Doch für das Wohngebiet soll bis Oktober die Hochbaureife geschaffen werden. Hier sind die Planer allerdings auf einige Faktoren gestoßen, „die den Standort teuer machen“, wie Klinckmann betont. Ein Graben und ein Vorfluter müssten umverlegt werden, eine Drainage rund ums Regenrückhaltebecken sei notwendig. „Dies wird aufgrund der Umstände ein Trockenbecken, in das Wasser rein und wieder rausläuft“, erklärt der Planer den rund 60 Einwohnern im Volksparksaal. Das Becken erhalte eine Betonsohle, „ein Kostenfaktor, mit dem nicht zu rechnen war“. Als Ausgleichsmaßnahme für die Flächenversiegelung stellt Klinckmann das Projekt eines naturnahen Grabens vor.

42 Baugrundstücke sollen im rund 3,6 Hektar großen Wohngebiet entstehen. „Der Quadratmeter wird um die 90 Euro kosten“, sagt Dräger. Die Nachfrage sei groß. „Die Nähe zu Rostock , gute Verkehrsanbindung, Kita, Schule und viele Freizeiteinrichtungen machen Tessin attraktiv“, sagt die Bürgermeisterin, die schon darüber nachdenkt, „wie wir die Stadt weiterentwickeln können“.

Zur Beteiligung der Anwohner an den Straßenbaukosten sagt Dräger, dass der Hauptanteil für die Durchfahrtsstraße bei der Stadt liege. Anlieger müssten einen kleinen Anteil zahlen. Für die gepflasterten Stichstraßen im Wohngebiet wären separat Kosten zu zahlen.

Doris Kesselring

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