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Neues Wohngebiet heiß begehrt

Tessin Neues Wohngebiet heiß begehrt

Am Spälbarg in Tessin entstehen weitere Bauplätze, und der Verbindungsweg wird ausgebaut

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Katrin Konietzke und Bernd Zapel arbeiten bei der Entwicklung des Wohngebiets Am Spälbarg eng zusammen. FOTOS: MICHAEL SCHIßLER

Tessin. . Die Gespräche mit den Versorgern haben am Dienstag stattgefunden: Mit dem neuen Wohngebiet Am Spälbarg in Tessin geht es voran. „Unser Ziel ist es, dass wir im Frühjahr mit der Erschließung beginnen können“, sagt Bürgermeisterin Susanne Dräger. „Die ersten Grundstücke sind bereits reserviert.“ Um genau zu sein: Auf acht Grundstücke gibt es Kaufoptionen.

 

OZ-Bild

Steven Köpcke hat gestern die neue Straße vermessen.

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„Die Nachfrage nach Bauplätzen läuft jetzt schon gut an.Katrin Konietzke Liegenschaftsamt

„Die Leute finden unser Angebot schon im Internet“, sagt Katrin Konietzke, die für die Liegenschaften zuständig ist. Auf der Fläche von 3,6 Hektar gibt es mittlerweile 45 Grundstücke in einer Größe zwischen 500 und 750 Quadratmetern. „Die Interessenten kommen überwiegend aus der näheren Umgebung und wissen die Stadt Tessin und ihre Angebote zu schätzen“, sagt Katrin Konietzke: „Die Familien haben hier alles in der Stadt und können auf ein zweites Auto verzichten.“

Das neue Wohngebiet wird gegenüber dem jüngst erschlossenen Bereich Pierkoppel entstehen. „Dort haben wir nur noch einen Bauplatz zu verkaufen“, sagt die Bürgermeisterin. Der Spälbarg nun stellt besondere Anforderungen ans Bauamt. „Wir müssen dort einen Graben verlegen, um eine geschlossene Fläche zu haben“, erläutert dazu Bauamtsleiter Bernd Zapel. Über das Grundstück, das sich im Besitz der Gemeinde befindet, geht eine Vorflut, über die das Regenwasser aus Klein Tessin in die Recknitz geführt wird. „In der Höhe des Wohngebietes wird das Wasser in einem offenen Graben geführt, im weiteren Verlauf dann in einer Rohrleitung“, so Zapel. Das sei gewiss für die Wohnlage reizvoll. Gleichzeitig sah er aber auch, „dass dann wohl einige Benutzer einen besonderen Sinn für die bauliche Anlage entwickeln könnten“. Er dachte dabei durchaus daran, dass die kommenden Anwohner wohl Brücken bauen könnten.

Das Gebiet Am Spälbarg wird mit einer Straße im Form eines offenen Ringes erschlossen. „Das gibt der Zuschnitt des Grundstückes nicht anders her“, erklärte Zapel. In der Mitte wird das Wohngebiet dann durch eine Einbahnstraße verbunden sein. „Auf diese Weise können die Grundstücke am besten erreicht werden“, erklärt der Bauamtsleiter. Um das Regenwasser des Spälbargs zu entsorgen, wird ein Regenrückhaltebecken angelegt werden.

Die Stadt wird die Parzellen voll erschließen. Sie werden mit sämtlichen Leitungen versehen und erst dann verkauft. „Das müssen wir alles noch genau kalkulieren, um einen Verkaufspreis festlegen zu können“, sagt Katrin Konietzke.

Bernd Zapel kennt dagegen schon in etwa, was die Erneuerung des Verbindungswegs – er führt von der Bundesstraße 110 zur Kreisstraße 22 – kosten wird. „Das ist eine Strecke von 1300 Meter, und die Ausbauarbeiten kosten etwa 600000 Euro, 65 Prozent davon werden gefördert“, sagt Zapel. Damit bekommen der Spälbarg und die Pierkoppel, die zu beiden Seiten des Verbindungswegs liegen, eine ausgebaute Straße. „Wir werden mit den Arbeiten zur Erschließung und zum Straßenbau zeitgleich beginnen“, kündigte Zapel an, „damit die Bagger nicht zweimal anrollen.“ Nach den jetzigen Planungen soll die Straße auf einer Seite mit einem Gehweg ausgestattet werden und zusätzlich auch eine Beleuchtung bekommen. Die Vermessungsarbeiten für den Straßenbau sind angelaufen.

Michael Schißler

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