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Nordlicht-Schüler werben für Seenotretter

Lichtenhagen Nordlicht-Schüler werben für Seenotretter

Projekt der DGzRS erstmals nach Mecklenburg-Vorpommern vergeben

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Die Nordlicht-Schüler haben zur Auftaktveranstaltung die Buchstaben DGzRS auf dem Pausenhof nachgestellt. FOTOS (2): OVE ARSCHOLL

Lichtenhagen. Auf dem Pausenhof in Lichtenhagen steht das Seenotrettungsboot „Barsch“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, in der Aula singen Fünft- und Sechstklässler „Volle Kraft voraus“, das Lied der Seenotretter. In ihren roten T-Shirts stellen sie die Buchstaben DGzRS auf dem Pausenhof nach. An der Nordlicht-Schule startete gestern Morgen das Projekt „Klasse Seenotretter“ – seit dem bundesweiten Start 2003 zum ersten Mal nach Mecklenburg-Vorpommern vergeben.

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Projekt der DGzRS erstmals nach Mecklenburg-Vorpommern vergeben

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Die Schüler beschäftigen sich im Unterricht und jahrgangsübergreifend ein Jahr lang immer wieder mit den Aufgaben der Seenotretter. Außerdem wollen sie mit eigenen Veranstaltungen für die Arbeit der Besatzungen werben und Spenden sammeln. „Es freut mich, dass wir dieses Projekt endlich mal in Rostock haben“, sagt Jörg Westphal, Leiter des DGzRS-Informationszentrums in Warnemünde. „Wir haben jetzt ein Jahr Zeit, um uns Gedanken zu machen“, blickt Lutz Müller voraus, der das Projekt nach Rostock holte und jetzt auch betreut. „Wir haben uns nicht mit einer Klasse, sondern als Schulprojekt beworben. Das gab es bisher auch noch nicht.“

Jede Klasse solle sich überlegen, wie sie an dem Thema Seenotrettung arbeitet und „die Arbeit dieser mutigen Männer unterstützen kann“, fordert Schulleiter Nico Müller zum Mitmachen auf. Auch Jennifer Wagner (12) aus der 6a wünschte sich in ihrer kurzen Rede viele Ideen und Engagement von den Mitschülern. Die Klasse selbst hat damit bereits begonnen, so wird sie bei Veranstaltungen des SV Breitling Kuchen zugunsten der DGzRS verkaufen.

Maximilian Zitzow (14) war einer von drei Schülern, die mit nach Unna in Nordrhein-Westfalen reisten, um den symbolischen Staffelstab – ein ausgemusterter Rettungsring des Seenotrettungskreuzers „NIS Randers“, Station Maasholm – aus der Vorgängerschule abzuholen. „Dort haben sie Tombolas veranstaltet und Armbänder gebastelt.“ Gute Ideen, die in Rostock genutzt werden können. Den Spendentopf für die DGzRS haben viele Schüler schon selbst gefüllt und ein rotes T-Shirt der Seenotretter für den symbolischen Preis von drei Euro gekauft.

Jörg Westphal sieht zwei Ansätze in dem Projekt. Zum einen sollen sich die Schüler selbst mit dem Thema Rettung aus Seenot beschäftigen, beispielsweise mit dem Warnemünder Vormann Stephan Jantzen.

Und zum anderen können sie die Arbeit der DGzRS, immerhin seit 1866 auch in Rostock aktiv, nach außen tragen oder auch Geld für die Organisation sammeln, die sich ausschließlich durch Spenden finanziert.

Natürlich werden die Nordlicht-Schüler das Informationszentrum der DGzRS in Warnemünde besuchen und vielleicht auch den Seenotrettungskreuzer besichtigen. Etwas, worauf sich Maximilian Zitzow schon ganz besonders freut. „Ich möchte euch einladen, dieses Jahr intensiv zu nutzen“, gibt Jörg Westphal den Schülern mit auf den Weg.

Premiere in MV

2003 startete die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) das Projekt „Klasse Seenotretter!“ Es ist eine Kooperation zwischen einer Schulklasse und dem Seenotrettungswerk. Die Schüler werben jeweils ein Jahr lang auf selbstgestalteten Veranstaltungen für die Arbeit der DGzRS und beschäftigen sich im Unterricht auf vielfältige Weise mit den Seenotrettern. Für 2017 ging der symbolische Rettungsring an die Nordlicht- Schule in Lichtenhagen. „Damit ist unsere Klasse Seenotretter‘ erstmals für zwölf Monate in Mecklenburg-Vorpommern zu Hause – das freut mich besonders“, betont Projektleiter Thorsten Neumann.

Thomas Niebuhr

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