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Nun doch keine Verschrottung der „Büchner“?

Rostock Nun doch keine Verschrottung der „Büchner“?

Der Denkmalstatus für das Schiff im Rostocker Stadthafen ist nun offiziell aufgehoben. Der Käufer auf den Seychellen hätte aber nie die Absicht gehabt, das Schiff zu verschrotten.

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Der Denkmalstatus für das Motorschiff „Georg Büchner“ ist nun offiziell aufgehoben. Das gab die Stadt am Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt.

Quelle: Frank Söllner

Rostock. Der Denkmalstatus für das Motorschiff „Georg Büchner“ ist nun offiziell aufgehoben. Das gab die Stadt am Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt. Die denkmalschutzrechtliche Genehmigung zur "Verbringung" des Schiffes wurde erteilt. Von Verschrottung ist keine Rede mehr. Der Käufer auf den Seychellen hätte nie die Absicht gehabt, das Schiff zu verschrotten, erklären Hafenkapitän und Insolvenzverwalter und berufen sich auf den Kaufvertrag, der gar keinen Verwendungszweck enthält.

Das sorgt für Verwunderung bei Beobachtern der Büchner-Affäre. So hat die Societät maritim, die das Schifffahrtsmuseum in der Innenstadt pflegt, gerade die Genehmigung zum Ausbau musealer Teile auf der „Büchner“ erhalten, wie Vereinsvorsitzender Jochen Pfeiffer mitteilt. Das überrascht Insolvenzveralter Dr. Tobias Schulze, mit ihm, als Vertreter des Eigentümers, sei darüber nicht gesprochen worden. Trotz aller Verwirrung soll das Schiff in den nächsten zwei Wochen den Stadthafen verlassen.

Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochsausgabe Ihrer OSTSEE-ZEITUNG (Rostocker Zeitung).

 

OZ

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Stadthafen
Seit Monaten demonstrieren Schiffsfreunde für den Erhalt der „Georg Büchner“. Jetzt ist das Ende besiegelt.

Denkmalstatus aufgehoben — aber nur zum Abtransport des Schiffes. Wohin geht die Reise? Der Käufer schweigt.

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