Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
OZ-Leser haben nichts gegen nackte Beine

OZ-Leser haben nichts gegen nackte Beine

Auf Facebook stößt der Rüffel für einen Stadtvertreter in kurzen Hosen auf Unverständnis

Voriger Artikel
Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Nächster Artikel
Gutachten: Zu wenige Freiwillige in der Feuerwehr

Bei hohen Temperaturen geht es in der Bürgerschaft auch mal lockerer zu, so wie hier bei einer Sitzung im Sommer 2014.

Quelle: Ove Arscholl

Stadtmitte Unten ohne in der Bürgerschaft? Der Linken-Politiker Kay Nadolny hat sich einen Rüffel eingehandelt, weil er in kurzen Hosen ans Rednerpult getreten war (die OZ berichtete). Die meisten OZ-Leser haben für diese Sittenstrenge kein Verständnis. Stattdessen hagelt es Spott dafür, dass sich die Stadtvertreter überhaupt mit dem Thema befassen.

OZ-Bild

Auf Facebook stößt der Rüffel für einen Stadtvertreter in kurzen Hosen auf Unverständnis

Zur Bildergalerie

Video-Umfrage:

Einfach QR-Code einscannen oder auf www.ostsee-

zeitung.de/videos

So meint Facebook-User Daniel OiOi : „Schwachsinn, solche Debatten zu führen. Jeder kann tragen, was er möchte. Die Politiker sollten sich lieber um die Angelegenheiten der Bürger kümmern.“ Hans-Jürgen Donner schreibt: „Wer hat da einen Hitzestich bekommen und hat nichts Besseres und Wichtigeres zu tun?“ Und Jana Sprindt kritisiert: „Egal ob Hitzschlag oder Kreislaufzusammenbruch – Hauptsache mit Anzug und Krawatte.“

Differenzierter sieht das Maria Kuttig . Sie hat auf dem OZ-Internetfoto zu dem Bericht festgestellt, dass viele Abgeordnete eher lässig gekleidet sind: „Grundsätzlich finde ich angemessene Kleidung nicht verkehrt. Dann muss es aber tatsächlich eine Kleiderordnung geben, und die sollte sich nicht nur auf kurze Hosen beschränken, sondern auch auf die Rocklänge der Damen und schulterfreie, weit ausgeschnittene Oberteile. Entweder alle oder keiner! Warum sollen nur Herren sich in Anzug und Krawatte zwängen und die Damen sind in Freizeitkleidung unterwegs?“

Für Garderoben-Gleichberechtigung ist auch Nadolnys Parteifreundin Karen Larisch . Die frisch gewählte Landtagsabgeordnete aus Güstrow schreibt: „Ich finde es absurd. Nackte Frauenbeine möchte jeder gerne sehen. Warum entsprechen bestimmte Bekleidungsstile nicht der Würde eines Hauses? Eine ehrenamtliche Kommunalvertretung soll den Querschnitt der Bevölkerung abbilden.

Die Bevölkerung läuft nunmal nicht komplett in schicken Anzügen rum. Ich habe nicht mal Kostümchen und besondere Bekleidung im Schrank. Und ich hätte auch gerne endlich mal einen Bankberater ohne Krawatte.“

Ähnlich sieht das Sven Hartig : „Frauen dürfen Beine zeigen – und Männer nicht?“ Marikka Kurzenberg schreibt: „Ich finde es überhaupt nicht anstößig, wenn jemand bei diesem Wetter keine lange Hose trägt.“ Und Ina Schudrowitz spottet: „Oh mein Gott... und zuhause läuft er womöglich noch in Jogginghose rum.“ axb

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Nach den Landtagswahlen: CDU zieht mit kleinerer Fraktion ein

Bei der Union sitzen Vater und Sohn zusammen im Landtag. Manche Urgesteine sind nicht mehr dabei, dafür rückten viele Jüngere nach.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Rostock
Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
„Familientreff“ der Baseballer: Bucaneros werden Zweiter

Rostocker veranstalten mit Jolly Roger Cup größtes Turnier in MV