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Offene Türen im Advent

Offene Türen im Advent

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit.“ Mit diesen Worten beginnt eines der bekanntesten Adventslieder in unseren Kirchen.

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit.“ Mit diesen Worten beginnt eines der bekanntesten Adventslieder in unseren Kirchen. Es liegt etwas Befreiendes in diesen Worten: Türen werden geöffnet und Türschwellen können übertreten werden. Es gilt, Neues zu entdecken. Denn Menschen begegnen sich. Staunen über bisher Unbekanntes gewinnt Raum. Wo die Tore weit sind, da regiert die Freiheit.

Ein Motiv aus den Psalmgesängen des Volkes Israel, Tausende Jahre alt, wird aufgenommen, wenn dieses Lied erklingt. Trennende Mauern verschwinden. Dafür steht diese vorweihnachtliche Zeit mit ihrem Lichterglanz der Kerzen und den offenen Türen. Eine Zeit der Freude, die alle Angst überwindet. „Freuet Euch!“, lautet deshalb die Nachricht der Engel in der Bibel. Eine Aufforderung, der ein „Fürchte Dich nicht!“ vorangeht.

Aber ist diese doppelte Botschaft nicht etwas zu einfach in unserer komplexen und komplizierten Welt? Viele Menschen haben das Gefühl, dass uns die gewohnten Sicherheiten nicht mehr so recht Halt geben. Alte Gewissheiten haben ihre Kraft verloren. Und dann noch voller Freude und ohne Furcht die Türen hoch und die Tore weit machen: Kann das gut gehen?

Die Botschaft von Weihnachten ist ein klares und kräftiges „Ja!“. Die Geburt eines Kindes wird uns angekündigt. Was kann es Schöneres geben? Ein neues Leben, einmalig und wunderbar.

Diese eine Geburt ist ein Neubeginn für uns alle. Denn sie ist eine ganz besondere. Vor über 2000 Jahren wurde dieses Kind geboren, unscheinbar in einem Stall. Bis heute feiern überall auf der Welt Menschen die Geburt von Jesus. Mit ihm kam eine Umwertung aller Werte in unser Leben. Nicht die Macht des Stärkeren galt mehr, sondern Recht und Gerechtigkeit wurden aufgerichtet, Frieden und Vergebung soll zwischen den Menschen herrschen. Offen stehen alle Türen und Tore.

Eine Illusion, wenn ich wieder den Blick in die heutige Zeitung wende? Ein Märchen zur Beruhigung vor dem Fest? Nein! Denn in dieser Geburt liegt ein Neuanfang – wir müssen uns nur darauf einlassen.

Gott lebt mitten unter uns, er hat Türen und Tore weit aufgemacht. An uns ist es nun, unsere Tore und Türen zu öffnen. Menschen, die unsere Offenheit und unsere Hilfe brauchen, gibt es in dieser Zeit wahrlich genug.

OZ

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