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Opernsänger lassen Pop neu klingen

Südstadt Opernsänger lassen Pop neu klingen

„Adoro“ hat gestern 800 Leute in die Stadthalle gelockt. „Adoro“ sind vier Opernsänger, die sich von einem 17-köpfigen Orchester begleiten lassen und moderne Pop-Lieder ...

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Das Sänger-Quartett „Adoro“ begeisterte gestern Abend rund 800 Besucher in der Rostocker Stadthalle.

Quelle: Ove Arscholl

Südstadt. „Adoro“ hat gestern 800 Leute in die Stadthalle gelockt. „Adoro“ sind vier Opernsänger, die sich von einem 17-köpfigen Orchester begleiten lassen und moderne Pop-Lieder auf ihre ganz eigene Art auf die Bühne bringen: Bassbariton Peter Dasch, Bariton Nico Müller, Bariton Jandy Ganguly und Tenor Assaf Kacholi.

„Ich mag klassische Musik und Adoros Adaptionen von modernem Pop“, sagt Peter Schulz (57) aus Roggentin. Er ist mit Ehefrau Sieglinde (56) zum ersten Mal live dabei, sie kennen die Musik aber bereits aus Radio und Fernsehen.

Gleich zu Beginn stellen die jungen Sänger Stücke ihres aktuellen Albums „Lichtblicke“ vor: „Revolverhelds“ „Ich lass für dich das Licht an“, Andreas Bouranis „Auf anderen Wegen“, Christina Stürmers „Millionen Lichter“ sowie „Stark“, das Annette Humpe für ihre Band „Ich + Ich“ komponiert hat.

„Diese Spritzigkeit und Lebensfreude, die die Band ausstrahlt, ist einfach wunderbar ansteckend“, schwärmt Rita-Johanna Gorny (49) aus Gifhorn in Niedersachsen. Deshalb seien sie und ihr Mann Klaus-Uwe (59) auch bereits zum zweiten Mal in Rostock live dabei. „Wir verbinden das immer mit einem kurzen Ostseeurlaub“, erzählen sie.

Zehn Jahre gibt es „Adoro“ bereits. Zu ihrem Programm gehören immer auch musikwissenschaftliche Fakten, die Peter Dasch erklärt, etwa, dass Pe Werners „Kribbeln im Bauch“ das weltweit einzige Lied sei, in dem das Wort „Brausestäbchen“ vorkomme.

Für Anja Kraft (26) aus Nienhagen und ihre Mutter Gisela (54) ist es das vierte Konzert. „Das ist für uns zu einer Mutter-Tochter-Tradition geworden“, erzählen sie. „Diese Mischung aus Klassik und Pop ist einfach super!“

Von Ove Arscholl

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