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Ortsbeirat stimmt für Wagenplatz

Gartenstadt/Stadtweide Ortsbeirat stimmt für Wagenplatz

Bis zu 25 Wohnwagen dürfen an der Satower Straße stehen

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Wir begrüßen, dass die Stadt einen Vertrag geschlossen hat.Armin Zimmermann Vorsitzender Ortsbeirat

Gartenstadt/Stadtweide. Mehr Zukunftssicherheit für die Wagenplatzbewohner an der Satower Straße: Der Ortsbeirat Gartenstadt/Stadtweide hat am Donnerstag dem Konzept für einen Neubau für das alternative Wohnprojekt zugestimmt. Bis auf eine Enthaltung waren alle Mitglieder dafür, dass dort künftig bis zu 25 Wohnwagen stehen dürfen. „Wir begrüßen, dass die Stadt einen entsprechenden Vertrag geschlossen hat“, sagte der Ortsbeiratsvorsitzende Armin Zimmermann.

Die Genehmigung soll allerdings nur für Mitglieder des Vereins „Wie Was Wagen“ gelten. So soll verhindert werden, dass sich dort Kurzzeitgäste niederlassen oder Wohnwagen nur geparkt werden. Zudem erlischt sie wieder, sollten dort weniger als drei Wohnwagen stehen. Die Stadt will noch Sanitäranschlüsse legen. „Das war den Anwohnern wichtig, da es die Sorge gab, dass die Bewohner ,wildpinkeln’

könnten“, sagte Zimmermann. Offen sei noch, ob es einen Sanitärcontainer oder einen eigenen Wagen dafür geben wird.

Das alternative Wohnprojekt hatte in den letzten Jahren immer wieder von sich reden gemacht. Lange war unklar, ob und wo die Wohnwagen stehen dürfen und wie die Stadt die Idee unterstützt. Seit 2012 läuft die Suche nach einem dauerhaften Standort. Aus unterschiedlichsten Sichtweisen wurden in Ortsbeiräten, Ämtern und mit Vertretern der Wagenplatzgemeinschaft Standorte mit dem Ziel diskutiert, einen legalen Platz entwickeln zu können. Anfang des Jahres legte dann die Stadtverwaltung einen geänderten Flächennutzungsplan vor: Für den Wagenplatz wird ein Sondergebiet geschaffen.

Bei der Ortsbeiratssitzung wurde zudem erneut Kritik an der geplanten Straßenführung für das neue Wohngebiet Kiefernweg laut. „Die Anwohner fordern ein Gesamtkonzept, keine Insellösungen, bei denen man sich nachher wundert, dass es so viel Verkehr gibt“, erklärte Zimmermann. Die Satower Straße sei für so viel Verkehr nicht ausgelegt.

Stattdessen wünschten sich viele Anwohner das Prinzip zurück, nach dem zu DDR-Zeiten gebaut worden sei, sagte Zimmermann: „Erst plante man die Straßen und dann die Häuser – und nicht andersherum.“

Im Wohngebiet Kiefernweg sollen auf einer Fläche von über 31 Hektar etwa 250 Einfamilien- und Doppelhäuser, Reihenhäuser und Stadtvillen entstehen.

axb

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