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Ortsbeiratschef: Lichtenhagen ist besser als sein Ruf

Rostock Ortsbeiratschef: Lichtenhagen ist besser als sein Ruf

SPD-Politiker Ralf Mucha bricht im OZ-Interview eine Lanze für „seinen“ Stadtteil: Lichtenhagen sei nie ein Problemviertel gewesen. Und er ist überzeugt: Rostock hat aus den Ausschreitungen 1992 gelernt.

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Vor dem Sonnenblumenhaus: Ralf Mucha sitzt für die SPD im Schweriner Landtag und ist Ortsbeiratschef in Lichtenhagen. Seit 1989 wohnt er in dem Stadtteil im Rostocker Nordwesten.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. 25 Jahren nach den schweren Ausschreitungen kämpft der Rostocker Stadtteil Lichtenhagen noch immer um sein Image: „Lichtenhagen ist aber viel besser als sein Ruf“, sagt Ortsbeiratschef Ralf Mucha (SPD) im OZ-Interview. Er schwärmt von einem lebenswerten Viertel und den Innenhöfen, die für Kinder ein Traum seien. Die Angriffe aus Ausländer im Jahr 1992 hat er miterlebt: „Dass viele ,meiner’ Lichtenhäger auch noch Beifall geklatscht haben – ja, das hat mich schockiert. Das tut mir bis heute leid.“ Ein Problemstadtteil sei Lichtenhagen aber nie gewesen. Und Mucha ist überzeugt, dass Rostock und ganz Deutschland aus den Ausschreitungen gelernt haben: „Dass es Attacken auf Flüchtlingsunterkünfte gibt – das wird wohl leider niemals zu verhindern sein. Aber in diesem Ausmaß wird es das nicht mehr geben. So ein Versagen von Politik und Polizei ist heute undenkbar.“

Andreas Meyer

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