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Ostermarsch von Citti-Markt zur Marine

Schmarl Ostermarsch von Citti-Markt zur Marine

Demonstranten kritisierten Abbau ziviler Arbeitsplätze und Zuwachs militärischer Posten

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Mit 25 Teilnehmern startete der Rostocker Ostermarsch vom Citti- Markt in Schmarl zum Marine-Kommando.

Quelle: Foto: Frank Söllner

Schmarl. Die einjährige Melina war die jüngste Teilnehmerin des Rostocker Ostermarsches am vergangenen Sonnabend. „Meine kleine Tochter soll nicht in verstrahlten Wüsten aufwachsen“, sagt Papa Mathias Rogge (37). Er sei beunruhigt über die Situation in der Welt und wolle seinen Protest gegen die Kriegspolitik zeigen.

Am Citti-Markt in Schmarl starteten 25 Demonstranten mit Fahnen und Losungen wie „Frieden schaffen ohne Waffen“ und „Bundeswehr abschaffen“. Der Ostermarsch führte zum Marinekommando in Rostock und zur Heinkelmauer, einem Überrest der Flugzeugwerke des Rüstungsproduzenten Ernst Heinkel in der Lübecker Straße. „Im Januar wurden im Citti-Markt Knall auf Fall 150 Mitarbeiter entlassen.

Gleichzeitig werden bei der Marine in Rostock in den nächsten Jahren 650 neue Dienstposten geschaffen“, sagt Cornelia Mannewitz vom Rostocker Friedensbündnis. Das sei kein gutes Signal für eine zivile Entwicklung der Stadt, das sei ein Signal für eine weiter fortschreitende Militarisierung. Bei den Reden ging es zudem um Nachwuchswerbung der Bundeswehr durch Sportförderung und Versäumnisse der Stadt im Umgang mit ihrer Industriegeschichte zur NS-Zeit. „Die Stadt sollte sich dem Erbe stellen“, fordert Mannewitz. Des weiteren übten die Teilnehmer Kritik an der Nichtteilnahme Deutschlands an laufenden Verhandlungen über ein internationales Atomwaffenverbot.

Doris Kesselring

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