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Panzerfaust und weitere Granaten auf Baustelle gefunden

Rostock Panzerfaust und weitere Granaten auf Baustelle gefunden

Bereits am 10. März waren in der Rostocker Gartenstadt Sprengkörper gefunden worden. Am Freitag musste der Groß Schwasser Weg erneut gesperrt werden - für das gesamte Wochenende.

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Mit einem Bagger graben Mitarbeiter der Gesellschaft für Kampfmittelbeseitigung am Freitag auf der Baustelle am Groß Schwasser Weg in Rostock-Gartenstadt nach Granaten.

Quelle: Stefan Tretropp

Rostock. Eine Panzerfaust, 15 Granaten, eine Mine und einige Kleinteile haben Bauarbeiter bis zum Freitagmittag auf einer Baustelle am Groß Schwasser Weg in der Rostocker Gartenstadt gefunden. Mitarbeiter der Gesellschaft für Kampfmittelbeseitigung aus Pinnow sind seit dem frühen Freitagmorgen neben der CJD Christophorusschule im Einsatz.

Experten vermuten, dass sich in diesem Gebiet weitere Sprengkörper befinden. Um sie zu orten und zu bergen, bleibt die Straße das ganze Wochenende gesperrt.

Wie der Munitionsbergungsdienst vermutete, wurden die Munitionsreste sowie reichlich Metallschrott zum Ende des Zweiten Weltkriegs in einem Graben entsorgt und versteckten sich seitdem im Erdreich. Da der Einsatz von Sonden angesichts des vielen Metallschrotts nicht möglich war, musste die (GFKB) mit einem Bagger die betroffene Erdschicht vorsichtig abtragen und durchsieben.

Auch wenn ein gewisses Risiko immer bestehe, sei die Gefahr im Falle der gefundenen Munition nicht so groß gewesen. „Dadurch dass sie nie verschossen wurde, bräuchte es schon eine immense Krafteinwirkung um die Granaten zu zünden“, erklärt der Sprengmeister. Unterschätzen werden sollten die Sprengmittel trotzdem nicht.„Wenn so eine Granate detoniert, hat man auch noch 1000 Meter weiter etwas davon. So weit können die Splitter fliegen“, warnt Tribanek. Die gefundene Munition wurde deshalb auch in einem Erdloch bis zum Abtransport zwischengelagert.

Auf der Baustelle waren bereits am 10. März Granaten gefunden worden.

Von Nele Reiber

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