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Parteien streiten um Kita-Kosten für Rostocks Eltern

Stadtmitte Parteien streiten um Kita-Kosten für Rostocks Eltern

Nach dem SPD-Antrag in der Bürgerschaft wird der Ton zwischen den Fraktionen schärfer

Stadtmitte. Auf der Bürgerschaftssitzung am vergangenen Mittwoch ist auch über einen Antrag der SPD zur Absenkung von Kita-Beiträgen beraten worden. Resultierend aus der Abschaffung des Betreuungsgeldes sollen sie gesenkt werden. Linke und Grüne waren dagegen.

„Wir wollen das Geld nutzen, um die Qualität in den Kitas für alle Kinder und Eltern zu erhöhen. Natürlich würde jeder sich über eine kleine Einsparung freuen, aber dadurch wird doch die Betreuung der Kinder nicht besser“, argumentiert Eva-Maria Kröger (Linke). „Wenn die Parteien wirklich eine Entlastung der Eltern wollen, sollen sie endlich dafür sorgen, dass die Landesregierung ihren Anteil an den Kita-Kosten erhöht. Dann können alle sparen, Eltern und auch Stadt“, so Kröger.

„Selbstverständlich setzen wir uns für eine Reduzierung der Elternbeiträge im Kita- und Krippenbereich ein“, sagt Torsten Sohn (Grüne), stellvertretender Vorsitzender des Sozialausschusses. Die Diskussion zum Antrag habe aber gezeigt, dass damit nur Vollzahler entlastet werden. Nicht profitieren würden die Eltern, deren Platz teilweise bezuschusst wird. Im Ergebnis würden also nur die einkommensstarken Eltern profitieren, so Sohn. Gerade auch Alleinerziehende und wirtschaftlich benachteiligte Eltern, die vielleicht sogar wegen ihrer Kinder nur Teilzeit arbeiten können, müssen stärker entlastet werden.

„Wir können nicht nachvollziehen, dass sich die Fraktionen Linke und Bündnis 90 / Grüne gegen eine Entlastung der Elternbeiträge ausgesprochen haben“, kritisiert Daniel Peters (CDU) das Abstimmungsverhalten der beiden Fraktionen. „Wir alle wissen, wie dringend Eltern mit Kindern auf Unterstützung angewiesen sind. Dies von der Grünen und Linken Fraktion zu verweigern, empfinden wir als kinderunfreundlich“, so Peters.

OZ

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