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Petritor: OZ-Leser sagen „Ja“ zum Wiederaufbau

Petritor: OZ-Leser sagen „Ja“ zum Wiederaufbau

Online-Umfrage: Zwei Drittel der Teilnehmer wollen ein neues Petritor / Viele Rostocker erinnern sich noch an das alte Stadttor

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Der Moment, in dem das Stadttor aus der Silhouette verschwand: Die Sprengung wurde sogar auf Fotos festgehalten.

Quelle: Archiv Gustav Scharnweber

Östliche Altstadt Die Hansestadt will bis zum 800. Stadtgeburtstag in zwei Jahren das historische Petritor wieder aufbauen – ein Plan, der bei den Lesern der OZ richtig gut ankommt. Bei einer nicht repräsentativen Online-Umfrage sprachen sich bis zum gestrigen späten Nachmittag mehr als zwei Drittel der rund 250 Teilnehmer für das Projekt aus. Und auch in den sozialen Netzwerken im Internet gibt es jede Menge Lob für den Plan des Rathauses und der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung (RGS).

Online: Diskutieren Sie weiter mit auf unserer Facebook-Seite im Internet: www.facebook.com/oz.rostock

Hintergrund: Das Petritor aus dem 13. Jahrhundert war am 27. Mai 1960 auf Geheiß des Rates der Stadt gesprengt worden. Nun will die RGS die Lücke in der Altstadt- Silhouette wieder schließen.

„Ich kenne das Petritor noch aus meiner Kindheit. Es wäre schön, wenn ein Stück Stadtgeschichte wieder aufgebaut wird“, schreibt beispielsweise Marianne Balz auf der OZ-Seite bei Facebook. Auch Christel Pulgram erinnert sich an die Zeit, in der das Spitzdach des Tores in Rostocks Himmel ragte: „Ich war in der zweiten Klasse, als es abgerissen wurde.“

Anita Buenger ist sogar täglich durch das Tor hindurchgegangen: „Wir Dierkower Kinder mussten dort durch, wenn wir zur Schule mussten – und zwar nicht mit Papas Auto (das hatte man damals nicht), sondern immer schön zu Fuß. Es wäre schön, wenn es wieder aufgebaut würde.“Auch Iris Polat ist für den Wiederaufbau: „Aber bitte so, wie es war!“Doch es gibt auch Kritik – von Sandra Peters etwa: „Wir haben in Rostock andere Baustellen. Was ist mit dem Matrosendenkmal? Das verfällt.“

am

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