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Pferde, Wetten, Hüte: Das 24. Ostseemeeting startet

BAD DOBERAN Pferde, Wetten, Hüte: Das 24. Ostseemeeting startet

Ende Mai war das Galopprennen fast abgesagt worden. Doch nun steht es unmittelbar bevor. Am 19. und 20. August werden die 24. Galopprenntage des Doberaner Rennvereins von 1822 starten.

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So wie im vorigen Jahr werden am Freitag und Sonnabend schnelle Pferde auf der Doberaner Traditionsrennbahn starten.

Quelle: OZ-Archiv

Bad Doberan. Ende Mai war das Galopprennen fast abgesagt worden. Doch nun steht es unmittelbar bevor. Am 19. und 20. August werden die 24. Galopprenntage des Doberaner Rennvereins von 1822 starten. Sie finden in komprimierter Form an zwei Tagen statt, sollen in den nächsten Jahren zu einer Galoppsportrennwoche weiterentwickelt werden.

Der Verein habe erst im Januar/Februar mit dem Sponsoring begonnen. „Zu spät“, sagte Rennvereins-Vorsitzender Harald Morgenstern gestern bei einer Pressekonferenz. Es hätte viele Unwegsamkeiten gegeben, geplante Sanierungen seien nicht zustande gekommen. „Wir haben uns schwergetan. Es gab einen riesigen Berg nicht bewältigter Gespräche“, gab Morgenstern zu. Doch in drei Monaten sei alles mit letzter Kraft geschafft worden. „Das Risiko in den Kosten halten wir überschaubar“, so Morgenstern. Der Gesamtetat belaufe sich auf 300000 Euro für beide Renntage, erklärte Präsidiumsmitglied Dr. Jürgen Beuter.

Von den derzeitigen Top-Ten-Jockeys kommen sieben nach Bad Doberan, sagt Morgenstern. Darunter der mit 47 Siegen in dieser Saison klar führende Filip Minarik, der amtierende Champion Alexander Pietsch und auch der vierfache Champion Eduardo Pedroza, Publikumsliebling in Bad Doberan. Es reiten außerdem der gebürtige Römer Daniele Porcu, sein Landsmann Michael Cadeddu aus Mailand, dazu Jozef Bojko und der aus Bayern stammende Martin Seidl.

Der Freitag, der Ladies Day, beginnt um 15 Uhr musikalisch. Sechs klassische Vollblutrennen und zwei Bauernrennen werden erwartet. Das Eröffnungsrennen um den Glashäger Cup startet um 16 Uhr.

Am Freitag wird der Hutwettbewerb ein weiterer Höhepunkt sein. Die Hüte werden in den Kategorien elegant, pompös und floral bewertet. Je drei Damen werden gewinnen und Preise erhalten. Eine Hauptgewinnerin soll durch die Zuschauer gekürt werden, erklärte Jürgen Beuter.

Am Sonnabend werden zehn Rennen, unter anderem um den „Lübzer Pils Ostsee-Preis“, gestartet, darunter vier PMU-Rennen des großen französischen Wettveranstalters, die weltweit exklusiv in alle Wettlokale übertragen werden. In Frankreich bereiten sich 10000 Buchmacher darauf vor.

An beiden Renntagen zahlen die Besucher 10 Euro Eintritt – inklusive Parkgebühr und Programmheft. „Ein Eintritt, den sich jedermann leisten kann“, sagt Morgenstern. Aber auch die Ladies müssen in diesem Jahr einen kleinen Obolus zahlen: 5 Euro. Renate Peter

OZ

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