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Pflegedienstbetrug füllt 180 Beweismittel-Ordner

Rostock Pflegedienstbetrug füllt 180 Beweismittel-Ordner

Dem ehemaligen Rostocker Pflegedienst „Möwe“ wird Abrechnungsbetrug in Millionenhöhe vorgeworfen. Die Ermittler der Polizei haben tausende Datensätze geprüft und Beweismittel zusammengetragen, die 180 Ordner füllen.

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Im Juni 2015 wurden Räume des Pflegedienstes „Möwe“ in einer Großaktion durchsucht.

Quelle: Stefan Tretropp

Rostock. Der Fall des ehemaligen Rostocker Krankenpflegedienstes Möwe füllt inzwischen mehr als 180 dicke Beweismittel-Ordner. Die haben die Ermittler der Polizei jetzt zusammen mit einem 326 Seiten langen Abschlussbericht der Staatsanwaltschaft übergeben. Dem ambulanten Pflegedienst wird Abrechnungsbetrug in Millionenhöhe vorgeworfen. Pflegeleistungen sollen nicht erbracht, Mitarbeiter ohne erforderliche Qualifikation eingesetzt worden sein. 14 Monate lang haben die Wirtschaftskriminalisten tausende Datensätze durchforstet. Nun liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft.

Von Kesselring, Doris

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