Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Pilz-Saison nur „mittelprächtig“

Hansaviertel Pilz-Saison nur „mittelprächtig“

Rund 300 Arten bei der großen Ausstellung im Botanischen Garten

Voriger Artikel
Klare Sache: Tradi bleibt in Schmarl
Nächster Artikel
OZ-TV am Montag: Tödlicher Unfall auf B 196

Pilzberater Arthur Frank (l.) erklärt Gerhard Prill die Besonderheiten der ausgestellten Pilze.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Hansaviertel. Giftig, ungenießbar, oder essbar: Um die 300 verschiedene Arten konnten die Besucher am Wochenende bei der jährlichen großen Pilzausstellung im Botanischen Garten begutachten. „Damit sind wir sehr zufrieden“, sagt Pilzberater Arthur Frank. Wer wollte, konnte das selbst Gesammelte von Experten begutachten lassen, um zu verhindern, dass das Falsche in Kochtopf oder Pfanne landet.

An jedem Wochenende stehen Pilzberater derzeit bereit. „Das wird stark angenommen.“ Die Beratung sei gut, sagt der Neu-Rostocker Gerhard Prill, der mit seinen Funden zur Begutachtung kam. So richtig schöne Sachen habe er beim Waldbesuch nicht gefunden.

Pfifferlinge und Steinpilze seien aktuell gut zu finden, es gab auch schon Wellen von Birkenpilzen, berichtet Arthur Frank. Andere Arten würden in diesem Jahr gar nicht zu finden sein. Insgesamt sei die Saison jedoch eher mittelprächtig. „Wir hatten durch die Feuchtigkeit mehr erwartet“, aber wahrscheinlich war es schon zu nass. „Das macht sich jetzt schon negativ bemerkbar.“

Der Beratungsbedarf bei den Pilzsammlern sei steigend, stellen Arthur Frank und seine Kollegen fest. „Da wird viel Müll mitgebracht und die Umwelt geschädigt – aus Unkenntnis.“ Arthur Frank hat eine Erklärung, Schüler erfahren nichts mehr über Pilze. Frank besuchte jüngst einen Tag der offenen Tür, um herauszufinden, welchen Stellenwert das Thema im Unterricht habe. Gar keinen, musste Frank ernüchtert feststellen. Lediglich der Wald spielt eine Rolle. „Ein Wald ohne Pilze kann aber nicht überleben“, sagt Arthur Frank.

tn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Greifswald
Marie le Claire, Kaufmännischer Vorstand der Unimedizin Greifswald, im Foyer des Haupthauses am Campus Beitzplatz. Die 35-Jährige kam vor knapp zwei Jahren nach Greifswald, hat für ihren Sparkurs die volle Rückendeckung der Landesregierung.

Warum es beim Sanierungsprozess am Uniklinikum Greifswald gerade nicht um Stelleneinsparungen geht und wie die schwarze Null bis 2019 erreicht werden soll, sagt Marie le Clarie (35), kaufmännischer Vorstand, im Interview mit der OZ.

mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Seite "Helfen bringt Freude" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Helfen bringt Freude“ 2015-11-30 de Aktion Helfen bringt Freude Seit 27 Jahren engagieren sich unsere Leser zusammen mit der OZ für sozial schwache Familien, Kinder sowie gemeinnützige Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Wie Sie in diesem Jahr helfen können, erfahren Sie hier.
Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Die Tafel: „Ohne Transporter geht hier nichts!“

Die OZ hat einen Tag lang die Fahrer der Rostocker Tafel begleitet