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Pionierarbeit für die Universität

Bizerte Pionierarbeit für die Universität

. Er fühlte sich ein bisschen wie ein Pionier für die Universität Rostock, verrät Professor Uwe Ritschel auf der Rückfahrt von Bizerte nach Tunis.

Bizerte. . Er fühlte sich ein bisschen wie ein Pionier für die Universität Rostock, verrät Professor Uwe Ritschel auf der Rückfahrt von Bizerte nach Tunis. Rektor Wolfgang Schareck hatte ihn gebeten, nach Tunesien mitzufahren, um Partnerschaften und Kooperationen mit der Universität von Bizerte auszuloten. Aus gutem Grund: Ritschel ist Lehrstuhlinhaber für Windtechnik.

Und Tunesien hat das ehrgeizige Ziel, bis 2030 die eigene Versorgung zu 30 Prozent durch erneuerbare Energien zu sichern. „Bizerte ist eine Region mit sehr viel Wind“, sagt Ghazi El Biche, Regionalchef der der deutsch-tunesischen Handelskammer (AHK).

Uwe Ritschel sieht viele Anknüpfungspunkte mit der Ingenieurschule der nordafrikanischen Stadt. Speziell in der Elektrotechnik, im Maschinenbau oder in der Windenergie biete sich eine Zusammenarbeit an. „Da gibt es jede Menge Themen zu bearbeiten.“ Nicht nur mit Partnern in Bizerte. „Wir sind interessiert an einer Kooperation im Bereich der Aerodynamik“, nennt Mouldi Kardous vom staatlichen Energieforschungsinstitut (CERTEn) ein Beispiel.

Eine offizielle Kooperation mit Bizerte hält Uwe Ritschel für möglich. So könnten junge Tunesier nach Rostock zum Studium kommen oder Rostocker nach Nordafrika reisen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), seit einiger Zeit in Tunis präsent, könnte helfen. Geld sei vorhanden, bietet Leiterin Beate Schindler-Kovats Unterstützung an. Dabei gehe es zunächst nicht um große Projekte, sondern um kurze Veranstaltungen wie Workshops. „Wir haben Programme, stellen sie Anträge“, ermuntert Beate Schindler-Kovats. In eine Kooperation mit Bizerte müsste jede Menge Arbeit gesteckt werden, nimmt Uwe Ritschel als Erkenntnis mit. „Tunesien ist ein interessantes Land“, wird er Rektor Schareck berichten.

OZ

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