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Pläne für Werftdreieck kommen auch bei Bürgern gut an

Rostock Pläne für Werftdreieck kommen auch bei Bürgern gut an

Im vorerst letzten Bürgerdialog zur Wohnbebauung auf der Rostocker Brache stieß der Siegerentwurf aus dem Architekturwettbewerb der Wiro auf Begeisterung bei den Bürgern. Vielen können sich das Wohnen dort vorstellen.

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Marco und Diana Schemel sowie Helmut Aude (v. l.) betrachten vor dem Bürgerdialog ein Modell des künftigen Werftdreiecks.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Auch den Bürgern gefällt der Entwurf des Wiener Architekturbüros Albert Wimmer. Er sieht auf dem Werftdreieck eine lockere Wohnbebauung mit einer grünen Ader, kaum motorisierten Verkehr und eine Einbeziehung des historischen Erbes inklusive der Heinkel-Mauer vor. 2019 könnte der Bau beginnen.

Alle Vorgaben, die die Wiro im Bürgerdialog mit interessierten Rostockern entwickelte, scheinen in dem Entwurf berücksichtigt worden zu sein. Das wissen auch die potenziellen neuen Bewohner zu schätzen. „Wenn es bezahlbar ist, kann ich mir sehr gut vorstellen, dort zu wohnen“, sagt Heidi Mamerow, die aktuell in Reutershagen wohnt. Zu den Mieten kann Christian Urban, technischer Geschäftsführer der Wiro, zwar noch keine konkreten Angaben machen, es würden aber Mietkategorien für jedermann angestrebt.

„Natürlich muss es auch höhere Mieten geben, damit wir günstigeres Wohnen anbieten können“, erklärt er. Bei der Planung habe man sich aber beispielsweise bewusst gegen Tiefgaragen entschieden, damit die höheren Kosten nicht auf die Mieten umgerechnet werden müssten.

Grundsätzlich wird nur eine Verbindungsstraße zwischen Lübecker und Wertstraße durch die neue Wohnanlage führen und der Großteil des Werftdreiecks damit verkehrsberuhigt bleiben. Das findet Heidi Neumann besonders gut. „Das Werftdreieck wäre ein wirklich schöner Altersruhesitz“, sagt sie.

Von Nele Reiber

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