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Pokémon-Jäger kurbeln Wirtschaft an

Rostock Pokémon-Jäger kurbeln Wirtschaft an

Weltweit spielen mehr als 100 Millionen Menschen Pokémon Go. In der Hansestadt
hat die Handy-Applikation mittlerweile schon Auswirkungen auf Restaurants und Elektrogeschäfte.

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Sandro Behrns (23, l.) aus der KTV und Hannes Holm (20) aus der Innenstadt sind auf der Suche nach Pokémon am Rostocker Steintor.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Weltweit wurde die App bisher mehr als 100 Millionen Mal heruntergeladen. Wie viele es in Rostock sind, ist nur schwer zu sagen. Doch beim sozialen Netzwerk Facebook hat die Gruppe „Pokémon Go Rostock“ in wenigen Wochen mehr als 3000 Mitglieder gesammelt. Und das hat auch Auswirkungen auf die reale Welt.

 

„Wenn an der Stadtautobahn in Lütten Klein jemand ein Lockmodul im Burger King zündet, wird es voll“, sagt der 22-jährige Benni Weiland. Mit einem solchen Lockmodul werden die Taschenmonster an einen bestimmten Ort gelotst. Spieler in der Umgebung können davon profitieren. Auch das Franchise-Unternehmen ist davon begeistert. „Das ist eine tolle Sache, jeder hat etwas davon“, sagt eine Sprecherin von Burger King. Denn die Pokémon-Jäger würden sich hier auch mit Pommes Frites und Burgern stärken. Auch etliche Cafés und Restaurants können sich dieses Tricks bedienen. Allein am Stadthafen gibt es mehrere Lokale, die für Spieler besonders attraktiv sind, weil sie einen so genannten Pokéstop vor der Tür haben.

Doch das Spiel geht auf Dauer auf die Batterie des Handys. Die Betreiber der Elektrofachgeschäfte Media Markt und Saturn hätten das schnell bemerkt – an dem Verkauf mobiler Ladegeräte, sogenannter Powerbanks. „Wir hatten zwar keine Engpässe in Rostock, aber die Nachfrage ist sehr hoch“, bestätigt die Media-Saturn-Holding.

Johanna Hegermann

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