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5,7 Millionen für neue Flüchtlingsheime

Rostock 5,7 Millionen für neue Flüchtlingsheime

Rostock investiert, um die zugewiesenen Asylbewerber unterbringen zu können. Das Geld holt sich die Stadt durch Mietzahlungen vom Land wieder.

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Ortsbeiratschef Kurt Massenthe (UFR) steht vor einem Bürogebäude in Langenort, das zu einer Gemeinschaftsunterkunft umfunktioniert wird.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. 5,7 Millionen Euro investiert die Hansestadt Rostock in diesem Jahr in die Errichtung neuer Flüchtlingsheime – ursprünglich sollten es sogar noch mehr werden. Wie aus dem aktuellen Wirtschaftplan des Eigenbetriebs Kommunale Objektbewirtschaftung- und Entwicklung (KOE) hervorgeht, wollte die Stadt das Hotel und Restaurant Elbotel im Fritz-Triddelfitz-Weg 2 für vier Millionen Euro kaufen und für 3,66 Millionen Euro umbauen lassen.

Das Innenministerium des Landes stoppte die Pläne jedoch. Begründung: Weil der Flüchtlingsstrom nach Deutschland aktuell abgeebbt sei und es nun ausreichend Unterkünfte in Rostock gebe, sei kein weiterer Bedarf für neue Gemeinschaftsherbergen vorhanden. Ein entsprechendes Schreiben sei der Hansestadt am 30. März zugegangen, teilt Rathaus-Sprecher Ulrich Kunze mit.

Nun plant die Stadt vorerst mit vier neuen Flüchtlingsunterkünften. In einem Studentenwohnheim in Lichtenhagen ist Platz für knapp 240 Asylbewerber geschaffen worden. Ein altes Schulgebäude in Reutershagen soll zunächst 195 Flüchtlinge beherbergen. In Langenort wird das frühere Verwaltungsgebäude der Deutschen Seereederei für 320 Asylbewerber hergerichtet.

Im „Heidehof“ in Markgrafenheide sollen 23 alleinlebende Flüchtlingskinder Zuflucht finden. Gleichzeitig wird die zuvor einzige Gemeinschaftsunterkunft der Stadt in der Satower Straße von 287 auf 399 Plätze erweitert.

Mit den Bau-Investitionen in Höhe von 5,7 Millionen Euro im laufenden Jahr geht die Hansestadt in Vorleistung. Die Refinanzierung erfolge dann über langfristige Nutzungsvereinbarung mit dem Land beziehungsweise einmaligen Investitionszuschüssen durch das Land, so Stadtsprecher Kunze weiter.

Von Wornowski, André

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