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„Aleppo: Schande für Menschheit“

Stadtmitte „Aleppo: Schande für Menschheit“

Finanzminister Wolfgang Schäuble besuchte Wahlkampfveranstaltung in Rostock

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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (r.) sitzt neben seinem CDU-Parteikollegen Lorenz Caffier (Innenminister MV).

Quelle: Ove Arscholl

Stadtmitte. Finanzwirtschaft, Sicherheit und Bildung: Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble, der seine Parteikollegen der Rostocker CDU beim Wahlkampf unterstützt, sprach gestern Abend im Hotel Radisson Blu über die aktuelle politische Lage und stellte sich den Fragen der Besucher. Vor allem aber berichtete er von Problemen, vor denen Deutschland und die Europäischen Union momentan stehen. Dabei kommentierte Schäuble auch den syrischen Bürgerkrieg und die umkämpfte Stadt Aleppo im Norden des Landes: „Aleppo ist eine Schande für die Menschheit.“

Auch der Ukraine-Konflikt und die Irritationen in der Türkei stellen Westeuropa vor großen Herausforderungen. „Mir gefällt auch nicht, was Recep Tayyip Erdogan derzeit macht. Wir haben nun mal die Nachbarn, die wir haben, und müssen mit ihnen vernünftig auskommen. Auch, wenn es schwierig wird“, meint er. Sollten die EU die Gespräche mit der Türkei abbrechen, gebe es keine Möglichkeit mehr, die Flüchtlinge an die Küste zurückzubringen, von der sie auf das Meer gegangen sind. Es sollte aber möglich sein, selbst zu entscheiden, wer nach Europa dauerhaft kommen kann und wer nicht. Dabei werde auch die internationale Zusammenarbeit beim Kampf gegen kriminelle Schlepper von Flüchtlingen gebraucht. Die Zusammenarbeit mit der Türkei dürfe deshalb nicht beendet werden.

„Wir müssen zwischen Flucht und Migration unterscheiden. Für die Menschen, die dauerhaft hier bleiben, ist es auch im eigenen Interesse, gute Bedingungen zu schaffen“, sagte der Bundesminister.

Dauerhaftes Ziel sei es, dass die Familien sich aus eigener Kraft ernähren können. Aber bei Migration müsse man steuernd eingreifen können.

Mathias Otto

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