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Altstadt: Verwirrung um neues Schild

Östliche Altstadt Altstadt: Verwirrung um neues Schild

Verkehrszeichen in Einbahnstraße falsch aufgestellt und Knöllchen zu Unrecht verteilt? / Stadt weist Kritik zurück

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Slüterstraße: Fahren erlaubt, halten verboten.

Quelle: Ove Arscholl

Östliche Altstadt. Verwirrung um ein neues Verkehrsschild: Seit mehreren Wochen gilt auf einer Seite in der Slüterstraße ein „absolutes Halteverbot“, schreibt OZ-Leser Harald Turner.

Doch das Schild sei aus seiner Sicht falsch aufgestellt worden. „Denn hier steht bereits ein Verbotsschild ,Einfahrtverbot’, welches das Befahren der Slüterstraße stadtauswärts bereits untersagt.“

Dem Stadtamt habe Turner den Mangel bereits vor Weihnachten angezeigt. Dennoch würden weiter Knöllchen verteilt. „Interessanterweise werden sogar Fahrzeuge mit einem Bußgeld bedacht, die im Bereich der Stadtmauer parken und dieses Schild nicht zu Gesicht bekommen haben“, schreibt der Leser.

Die Stadtverwaltung erklärt auf OZ-Nachfrage jedoch, dass das Schild absolut richtig stehe und seine Berechtigung habe. Denn die Slüterstraße sei eine „unechte“ Einbahnstraße: Es dürfe zwar nur von einer Seite eingefahren werden, sie könne aber in beide Richtungen befahren werden, wenn zum Beispiel Anlieger von ihren Grundstücken in Richtung Am Strande fahren wollten. Auch das Wenden am Ende der Slüterstraße in Höhe der ehemaligen Volkshochschule sei gestattet.

Von der Straße Am Strande kommend sei die Slüterstraße keine Einbahnstraße. „Daher ist es dort nach Straßenverkehrsordnung auch nicht zulässig, auf der linken Seite in verkehrter Fahrtrichtung zu parken“, sagt Stadtsprecherin Kerstin Kanaa. Vielmehr müssten Autofahrer oberhalb der Straße wenden, wenn sie ihr Fahrzeug entlang der Seite an der Petrikirche parken möchten. „Oberhalb der Straße wird dem Fahrer aber durch das Verkehrszeichen Halteverbot-Mitte angezeigt, dass nach diesem Zeichen das Halten verboten ist“, so Kanaa. Das Schild sei uneingeschränkt wahrnehmbar und müsse beachtet werden. Das Halteverbot sei notwendig, damit Feuerwehr und Rettungswagen ohne Behinderungen in das Quartier kommen. aw

OZ

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