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Bagger schaffen Platz für neuen Hort

Rövershagen Bagger schaffen Platz für neuen Hort

Haus hat Platz für 154 Kinder / Gemeindevertreter diskutieren jetzt über Erweiterung der Schule

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An der Grundschule in Rövershagen wird jetzt der Bau des neuen Hortes vorbereitet.

Quelle: Michael Schißler

Rövershagen. Während die Männer der Thulendorfer Baufirma Voß und Kasten gerade dabei sind, die Vorbereitungen für den Bau des neuen Hortgebäudes an der Rövershäger Grundschule zu treffen, arbeitet Bürgermeisterin Verena Schöne schon an neuen Plänen für eine Erweiterung der Schule.

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Haus hat Platz für 154 Kinder / Gemeindevertreter diskutieren jetzt über Erweiterung der Schule

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„Dazu treffen wir uns jetzt alle vier Wochen, um die nächsten Schritte zu besprechen“, sagt die Bürgermeisterin. Denn noch in diesem Schuljahr soll die Grundschule angesichts der steigenden Schülerzahlen dreizügig, also drei Klassen pro Jahrgang, werden, wenn der Hort — dessen Bau ja nun beginnt — aus der Schule ausgezogen ist. „60 Kinder kann ich nicht in zwei Klassenräume stecken“, erklärt Verena Schöne. Insgesamt braucht die Gemeinde pro Schuljahrgang drei Klassenräume, „wir haben aber nur acht“, deswegen muss mehr Platz geschaffen werden. „Vier zusätzliche Räume sind da erforderlich“, sagt die Bürgermeisterin. Schließlich müsse auch Platz für individuelle Beschulung da sein und kleinere Räume, die dann der Inklusion dienen sollen. „Platz brauchen wir auch für den Deutschunterricht der Flüchtlingskinder.“

Und noch etwas soll nach Möglichkeit bei der Erweiterung der Grundschule integriert werden: „Eine Zubereitungsküche, das ist mein Traum“, sagt Verena Schöne. Das hat mehrerlei Gründe. „Es heißt Schulspeisung und nicht Hortspeisung“, sagt sie. „Da ist eine klare Trennung erforderlich.“ Deswegen soll die Schulspeisung nicht länger im Hort bleiben, „das ist auch eine Frage der Versicherung der Kinder“. Außerdem: „Wer nicht in den Hort geht, hat auch ein Recht auf Teilnahme am Mittagessen.“ Das soll wiederum gut und gesund sein, meint die Rövershäger Bürgermeisterin, deswegen ihr Wunsch nach einer Zubereitungsküche. „Da könnten wir Produkte aus der Region verarbeiten“, sagt sie. „Und ich denke auch an einen Kooperationsvertrag mit den Kleingärtnern in der Gemeinde. Immerhin haben wir sieben Vereine.“ Das Gespräch mit den Eltern zu diesem Thema hat Verena Schöne schon gesucht. Nun aber läuft erst einmal das 2,9-Millionen-Projekt Hortbau an. Gebaut wird auf dem Platz der früheren Turnhalle. „Wir haben das Gebäude möglichst dicht an die Grenze gesetzt, um möglichst viel Fläche für den Schulhof zu erhalten. Der neue Hort wird zwei Geschosse und Raum für 154 Kinder bieten. „Eine kleine Küche gibt es auch, aber die ist nur zum Plätzchenbacken“, sagt die Bürgermeisterin. Fast ein eigenständiges Projekt sind die Außenanlagen, sie werden rund 160000 Euro kosten. Der Hort bekommt ein Terrasse, außerdem gibt es eine Doppelschaukel und Fahrradstellplätze. Mit den bestehenden Anlagen soll eine Einheit entstehen.

Von Michael Schißler

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