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BANDELSTORF Bürger können feiern wie die Ritter

Die öffentlichen Bereiche des Gutshauses sind jetzt saniert / Nutzungsvereinbarung mit Verein kommt

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Axel Wiechmann (l.) und Lothar Eich im Wintergarten des Bandelstorfer Ritterguts.

Quelle: Michael Schißler

Bandelstorf. Die öffentliche Bereiche des zu einem guten Teil sanierten Gutshauses in Bandelstorf stehen jetzt der Öffentlichkeit zur Verfügung. „Wir hatten schon die erste Gemeindevertretersitzung dort anberaumt“, sagt Axel Wiechmann, Bürgermeister der Gemeinde Dummerstorf. „Da konnten sich die Gemeindevertreter einmal ansehen, wie das Gutshaus jetzt aussieht“, sagt der Bürgermeister, der aber auch gleichzeitig die Kommunalpolitiker darauf einstimmen wollte, „dass wir den Weg der Sanierung weiter gehen werden“.

Das Konzept zum Rittergut geht wie geplant auf.“Lothar Eich, Vereinsgeschäftsführer

Nun steht der vierten Bauabschnitt bei dem Projekt auf der Tagesordnung. Dabei soll das Untergeschoss renoviert werden, in dem auch der Förderverein des Rittergutes Bandelstorf seine Räume bekommt.

Diese Arbeiten sollen im kommenden Jahr erledigt werden, „aber das ist auch von den Fördermittelgebern abhängig“, sagte der Verwaltungschef.

In das nun fertiggestellte Obergeschoss wurden rund 165000 Euro investiert. „Dafür haben wir den Trockenbau machen lassen, die Heizung, Fliesen verlegt und die Fußböden nach den Vorgaben des Denkmalschutzes saniert“, sagte Wiechmann, der gleichzeitig darauf hinwies, dass die Gemeinde nun eine recht wertvolle Immobilie in ihrem Besitz habe, die auch von den Bandelstorfern als Begegnungsstätte genutzt werden könne. „Wir haben auch für eine Bestuhlung gesorgt“, sagte Wiechmann, „es handelt sich dabei um Tische und Stühle, die zuvor im Dorfgemeinschaftshaus in Lieblingshof gestanden haben.“ Zur Ausstattung gehört auch eine Küche.

Wiechmann wies darauf hin, dass diese Sanierung nur unter den neuen Rahmenbedingungen möglich geworden sei. Der Förderverein in seiner früheren Konstellation hätte diese Sanierung aus eigener Kraft nicht bewerkstelligen können, so der Bürgermeister.

Nun sorgt der Verein für die Bewirtschaftung des Hauses. „Wir haben auch schon Geschirr angeschafft, das wir mitvermieten“, sagt Vereinsgeschäftsführer Lothar Eich, der sich über die ersten Nachfragen freut. „Wir haben auch schon Anfragen für 2017 und 2018“, fügt er hinzu. Im September plane der Förderverein, der sich als Dorfverein versteht, weitere Veranstaltungen. „Das Konzept geht, so wie es geplant war, auf“, sagt Eich. In der benachbarten Bauernhofpension, die gleichfalls zum Ensemble des Gutshauses gehört, können Festgäste übernachten, ebenso sei auch der Betreiber der Kraftfahrzeugwerkstatt dabei, seine Räume zu sanieren.

Unterdessen ist die Verwaltung dabei, eine Nutzungsvereinbarung zu erarbeiten, anschließend soll die Gemeindevertretung dem Vertragswerk zustimmen. Wiechmann ist das nur recht: „Der Verein hilft uns, das Objekt mit Leben zu erfüllen.“

Die Suche nach einem Mieter für die Büroräume im Obergeschoss will die Gemeinde verstärken. „Aber im Moment ist es noch schwierig, weil das Erdgeschoss nicht saniert ist und es keinen entsprechenden Zugangsbereich gibt, außerdem müssen wir Parkplätze haben“, sagt Wiechmann.

Michael Schißler

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