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Decathlon für Schutow weiter in der Schwebe

Schutow Decathlon für Schutow weiter in der Schwebe

Im Frühjahr 2017 könnte es eine Entscheidung geben

Schutow. Seit acht Jahren wartet der französische Sportartikelanbieter „Decathlon“ auf eine Baugenehmigung. Bereits 2008 hatte das Unternehmen die für ihn attraktive Fläche westlich des Ikea in Schutow gekauft. Als Schutz für die kleineren Geschäfte in der Innenstadt konnte der Bau des Großhandels vor den Toren der Stadt bislang nicht gestattet werden (die OZ berichtete). Beim Innenministerium soll deshalb nun eine Zielabweichung von dieser Regelung geprüft werden.

„Dafür muss zum einen Decathlon selbst Unterlagen einreichen, die zeigen, warum der Bau dort sinnvoll ist und nicht etwa am Glatten Aal“, berichtet Ralph Müller vom Stadtplanungsamt. Die vom Unternehmen bereits vor Längerem eingereichte Verträglichkeitsstudie reiche dem Ministerium nicht aus. „Es muss schon ein Markt sein, den wir in Rostock brauchen und der sein Angebot an die Gegebenheiten anpasst“, so Müller. Ein breites Portfolio an Seesportbedarf sei beispielsweise wünschenswert.

Die Stadt, die an Decathlon nach wie vor interessiert sei, müsse den Standort in Schutow und mögliche Alternativen prüfen. „Wir arbeiten bereits an einer Fortschreibung des Einzelhandelsentwicklungskonzepts und analysieren dabei auch den Bestand — insbesondere im Bereich Sport.“ Das Konzept solle dann zeigen können, ob und wo die Decathlon-Ansiedelung sinnvoll wäre. Bis Mitte des Jahres will die Stadt alle nötigen Unterlagen zusammengetragen haben und an das Innenministerium übergeben. Anfang 2017 sei dann mit einer Entscheidung zu rechnen.

Von nr

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